Ralf Osteroth verstärkt das PICSTARS Team

Ralf Osteroth verstärkt
das PICSTARS Team

Ralf bringt langjährige Erfahrungen in unser Team. Als CEO Deutschland verantwortet er ab sofort unseren Ausbau im deutschen Markt. Bei Studio71, welches Top-Influencer vermarktet, hat er in den letzten Jahren das Marketing & Sales Team aufgebaut und geleitet. Dass wir mit Ralf einen unternehmerischen und erfahrenen Influencer & Social Media-Profi verpflichten konnten, freut uns sehr. 

Weshalb begeistert dich Influencer Marketing?

Ralf: “Mit Influencer Marketing kommt man sehr nah an die gewünschte Zielgruppe heran und das in einem Maße, wie es durch andere Medienprodukte bisher nicht der Fall war. Influencer sind Multiplikatoren, die aus der Mitte der Gesellschaft stammen und sich mit alltäglichen und relevanten Themen (Beauty, Fashion, Lifestyle, Gesellschaft, Sport, Familie, Musik, …) aber auch mit Problemen und Bedürfnissen befassen. Somit werden sie besonders authentisch wahrgenommen und schaffen es auf diese Weise, das Vertrauen ihrer Follower zu gewinnen. Wenn man als Brand nun diese Stärke nutzt und die Influencer den Content produzieren lässt, den die Community gewohnt ist, dann kann auch diese sehr davon profitieren.”

Erzähle uns bitte von deinen 3 Highlights in deinem Berufsleben

Ralf: “Zu allererst gemeinsame Erfolge im Team zu feiern. Die können größer oder kleiner sein, gemeinsam freut man sich am allermeisten. Eine tolle Erfahrung war es Teil der ersten Jury der Kategorie Social & Influencer des Cannes Lions Festival of Creativity gewesen zu sein. Allgemein gab es viele Dinge in meiner beruflichen Laufbahn, die erwähnenswert wären, was hier aber den Rahmen sprengen würde. Aber grundsätzlich waren es immer die Dinge, wo ich etwas aufbauen konnte – das hat immer sehr viel Spaß gemacht.”

Welchen Stellenwert haben Creators/ Influencer bei führenden Brands aktuell?

Ralf: “Für Brands haben sich aufgrund der großen und weiterhin steigenden Beliebtheit an Social-Media-Content neue Perspektiven mit Blick auf ihre Marketingmaßnahmen ergeben. Sie können gezielt auf große und kleinere Reichweiten von Creators zugreifen, die sie speziell für die Vermarktung ihrer Marken und Produkte nutzen können. Durch die Ansprache über die Influencer und ihre Social-Media-Kanäle können besonders jüngere Zielgruppen passgenau und wirkungsvoll erreicht werden. Für die Brands, die das erkannt haben, haben Influencer einen recht großen Stellenwert. Für die, die Influencer Marketing noch nicht oder wenig nutzen, wird es immer unumgänglicher werden, auch auf diese Form der Kommunikation zu setzen.”

Du führst als CEO Deutschland den Aufbau von PICSTARS in Deutschland. Mit welchen Leistungen wird PICSTARS im deutschen Markt punkten?

Ralf: “Kreativität, Transparenz, garantierte Leistung auf Basis von Engagements, Brand Safety und authentischem Content. Das können wir in diesem Zusammenspiel, so wie kein anderer im Markt bieten.”

Du lebst in Berlin und reist oft nach Zürich. Was macht die beiden Städte lebenswert und weshalb ist Berlin dein Lebensmittelpunkt?

Ralf: “Berlin ist einfach eine sehr tolerante, multikulturelle und weltoffene Stadt. Das große Angebot an Kultur, Restaurants, Bars, Clubs und den vielen Dingen, die man hier noch machen kann, ist in Europa schwer zu toppen. Zürich hingegen besticht durch seine Lage am See und die Nähe zu den Bergen, den Charme der Stadt und die sympathischen Kollegen von Picstars dort.”

Creators oder reichweitenstarke Influencer?

Creators oder reichweitenstarke Influencer?

Welche Leistungen der Influencer stehen im Vordergrund? Die Content Creation der Creators oder die vielen Follower und damit die Reichweite eines Posts? Wir haben bei Experten und Influencern & Creators nachgefragt. Nach unserem Beitrag zur Problematik der Fake Follower & Likes und den Meinungen der Experten dazu, ist dies bereits der dritte Artikel zu diesem Thema.
Die Fragen beantwortet haben Jana Gross (ETH), Ben Rüegg (Likeometer), Tanja Herrmann (Webstages), Martina Gratz und Eloy Martinez (tSocial Tamedia), Markus Maurer (Farner) und Sam Veyre (Fotograf) und Karen Fleischmann (Model).

Neben der Reichweite eines Posts ist die Content Creation eine wichtige Leistung der „Influencer”. Wie schätzt du den Stellenwert dieser beiden Leistungen heute und in Zukunft ein?

Markus: “Content Creation ist das Wichtigste. Firmen zahlen für Content plus Reichweite. Idealerweise arbeiten sie tiefgehender mit den Creators zusammen, involvieren sie in neue Produktentwicklungen oder ähnliches. Ich finde wichtig, dass Blogposts nicht unterschätzt werden. Ein Blogpost kann über Jahre Traffic generieren. Ein Instagram Post kann das garantiert nicht.”
Tanja: “Reichweite kann man günstig kaufen. Das Augenmerk sollte meiner Meinung nach deshalb klar auf der Content Creation sein. Influencer sind meist näher an ihren Fans dran, verstehen besser wie etwas auf Social Media präsentiert werden soll, damit es für die Leute relevant ist. Für diese Expertise und Kreativität sollten sie auch bezahlt werden.”
Eloy: “Content Creation und Reichweite haben beide ihre Berechtigung und ihren Preis. Bloss Reichweite ohne Content vermittelt keine Botschaft – hochstehender Content ohne Reichweite ist jedoch verschwendet. Bestenfalls ergänzen sich die beiden Leistungen.”
Karen: “Als nachhaltige Fashion/Beauty Influencerin ist mir Qualität wichtiger als Quantität. Ich poste nicht täglich neue Outfits und Produkte. Meine Message ist #rewear #reduce #redo – Nachhaltigkeit. 3-4 gute authentische Posts in der Woche sind für mich ideal.”

Unsere Einschätzung

Hinter den erfolgreichen Social Media Profilen stehen engagierte und eng mit ihrem Thema und der Zielgruppe verbundene Creators. Deren Arbeit ist ein intensiver Job, der ein hohes Mass an Professionalität fordert. Die Fähigkeit dieser Creators mit Bildern, Videos und Texten eine authentische Geschichte zu erzählen, ist eine wertvolle Quelle der Inspiration und von Inhalten für Brands. Diese sollen und werden immer mehr Kontrolle abgeben und ihre Kunden sowie gut vernetzte Creators (Influencer) für ihre Produkte sprechen lassen. Nichts ist stärker und glaubwürdiger als diese Form der Kommunikation. Trotzdem und gerade weil die FAKE-Problematik die Vertrauenswürdigkeit dieser Kommunikationsform untergräbt, interessiert es uns, wie Instagram dieses Problem in den Griff bekommen wird.

Wie gut wird Instagram das Fake-Problem reduzieren oder ausschliessen können? Was wurde bisher schon erreicht?

Jana: “Instagram überprüft mit Hilfe von maschinellem Lernen sämtliche unauthentische Reichweite und Interaktion, welche gegebenenfalls gelöscht wird.”
Markus: “Instagram ist bereits in Aufräumlaune. Aber, es gibt immer noch sehr viel zu tun. Es ist im ureigenen Interesse von Instagram dieses Problem in den Griff zu kriegen.”
Ben: “Instagram löscht täglich Fake und Bot-Profile, es ist allerdings ein Kampf gegen Windmühlen. Die Bots und Like-Farmen sind sehr kreativ und haben täglich neue Tricks auf Lager, um die Schutzmechanismen von Instagram auszuhebeln.”
Sam: “Als ich von den angekündigten Massnahmen von Instagram gehört habe, hatte ich einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass die Anzahl solcher Profile abnehmen wird. Leider ist dies bis heute aus meiner Sicht nicht der Fall.”
Tanja: “Bei Instagram wird der Erfolg in der Bekämpfung von Fake-Profilen direkten Einfluss auf den (Werbe)Umsatz haben. Kriegen sie das Problem nicht in den Griff, verlieren sie an Glaubwürdigkeit gegenüber (Werbe)Kunden, an Relevanz gegenüber Nutzern und nicht zuletzt an (Unternehmens)Wert gegenüber den Aktionären. Ich glaube deshalb, dass Instagram das Problem sehr ernst nimmt, entsprechende Ressourcen aufbaut und immer besser darin wird Fakes zu erkennen.”
Martina: “Instagram hat bereits einige Schritte unternommen, wie die grossräumige Löschung von Fake-Accounts und die Erstellung eines “Anti-Fake”-Algorithmus. Nichtsdestotrotz wird diese Thematik in meinen Augen auch im 2019 aktuell bleiben, da es einerseits sehr viele Ressourcen seitens Instagram bräuchte, um das Problem zu beseitigen. Andererseits bilden sich auch immer wieder neue Strategien des “Fakens” herausbilden, wie beispielsweise Engagement-Bots.”

Was hältst du von der Fake Follower Analyse von SRF? Welche Methodik wirst oder würdest du anwenden, wenn du eine Fake-Diagnostik entwickeln würdest?

Eloy: “Die SRF-Analyse hat die Branche zum ersten Mal in der breiten Öffentlichkeit kritisch beleuchtet, den Nimbus der Influencer in Frage gestellt. Dass dies nicht bei allen gut ankommt, ist klar. Auf längere Sicht profitiert jedoch die gesamte Branche von einer freien, kritischen und offenen Berichterstattung.“
Sam: “Bei der SRF Fake-Follower-Analyse stechen klar die Profile heraus, welche offensichtlich eine sehr hohe Anzahl falsche Follower im Profil haben, sprich diese auch gekauft haben. Bei den besagten Profilen wurde auch das Gespräch gesucht, welches aber nicht direkt zu einer Aufklärung geführt hat. Die beste Methode für die Analyse eines Profils wäre für mich das direkte sowie ehrliche Gespräch, da auch Tools nicht immer alles genau auswerten. Dieser Weg ist vielleicht nicht der modernste, aber sicherlich sehr aufschlussreich.”
Karen: “Das SRF ist wohl eingeschüchtert von den Influencern. Insta ist ja auch die grösste Konkurrenz für das TV. Das altertümliche TV wird in Zukunft Probleme haben ihre Kunden zu binden. Die Zukunft ist halt einfach Social Media.”
Tanja: “Selbst mit meinem privaten (geschlossenen) Profil habe ich jeden Tag mehrere Anfragen von suspekten Accounts. Da diese Anfragen bei einem öffentlichen Profil nicht erst zugelassen werden müssen, sind diese automatisch Teil der Follower. Die einzige mir bekannte Möglichkeit die Influencer somit haben, ist es jedes einzelne Account ihrer Follower manuell durchzugehen und zu löschen, falls es unseriös wirkt. Bei zehntausenden Followern ist so etwas kaum zumutbar. Mit der Bezeichnung Fake, hat das SRF keinen Raum für eine wirkliche Diskussion gelassen sondern direkt suggeriert, dass es nur durch manipulative Absichten «Fake-Profile» unter die Fans schaffen. Da hätte ich deutlich mehr vom SRF erwartet.”

Wo verstecken sich die nützlichen Instagram Insights?

Wo verstecken sich die nützlichen Instagram Insights?

Einer der grossen Vorteile eines Instagram Business Accounts ist der Zugriff auf die Insights. Diese geben dir Aufschluss darüber, wieviele Personen du mit deine Inhalten effektiv erreichst, woher deine Follower stammen, wann sie besonders aktiv sind und vieles mehr. Diese Informationen sind für die Planung deiner Aktivitäten sowie die Vermarktung deiner Leistungen wertvoll. 
Um diese Insights zu bekommen, benötigst du einen Business Account. Wie du kostenlos deinen privaten Account in einen Business Account umwandelst erfährst du hier. Instagram unterscheidet drei Arten von Statistiken:

1. Profil-Insights

Unter dem Tab Aktivität findest du Informationen zu den Interaktionen mit deinem Profil. Dies sind die Handlungen, die Personen vornehmen, wenn sie mit deinem Konto interagieren. Dazu gehören bspw. Profilaufrufe oder Website-Klicks. Durch Tippen auf die blauen Diagramme werden dir die effektiven Zahlen angezeigt. Eine animierte Anleitung findest du hier.

2. Follower-Insights

Unter dem Tab Audience findest du Informationen zu der Zusammensetzung deiner Follower sowie deren Aktivitäten. Du siehst bspw. wann deine Follower am aktivsten sind (dies hilft dir den besten Zeitpunkt zum Posten zu finden), wieviel Prozent deiner Follower Frauen bzw. Männer sind, wie alt diese sind oder woher sie kommen. Wenn du die einzelnen blauen Grafiken antippst erscheinen die jeweiligen Prozentangaben. Eine animierte Anleitung dazu findest du hier.

3. Content-Insights

Unter dem Tab Inhalte findest du Statistiken zu deinen Posts und Stories. Wichtige Angaben zu deinen Posts sind die Reichweite sowie die Impressionen. Neben den klassischen Interaktionen wie Like, Comment, Save und Sent (wie oft wurde dein Beitrag per Private Message verschickt) wird dir auch angezeigt wie oft auf eine @-Mention geklickt wurde oder wie viele Personen deinen Beitrag aufgrund deiner gewählten Hashtags gesehen haben. Hier findest du eine kurz Anleitung wo die Post Insights zu finden sind.

Bei deinen Stories sind neben den Werten zu Reichweite und Impressions auch die Interaktionen sehr interessant. Hier siehst du bspw. wie oft auf ein Sticker oder eine @-Mention geklickt wurde. Eine kurze Anleitung wie du zu Story Insights gelangst, findest du hier.

Achtung: damit du auf deine Story Statistiken auch nach 24 Stunden zugreifen kannst, musst du unter den Story-Einstellungen die Funktion “im Archiv Speichern” aktivieren. Eine Anleitung dazu findest du hier.
Tipp: Die detaillierten Insights zu deinen Stories stehen dir nur während zwei Wochen zur Verfügung. Falls aktiviert werden deine Stories jedoch im Archiv gespeichert. Hier kannst du den Content weiterhin herunterladen und auch die Anzahl Views einsehen.
Tipp: Wusstest du, dass du den Content deiner Stories, ob Bild oder Video, inkl. aller Sticker und Mentions in deiner Library speichern kannst? Wie du das machst erfährst du hier.

Fazit

Mit Hilfe der Instagram Insights verstehst du besser, welche Inhalte deine Community am meisten beachtet und damit interagiert. So kannst du deine Reichweite und deine Interaktionen optimieren. Die Insights helfen dir beispielsweise die beste Posting-Zeit zu bestimmen. Lies unseren Blog Post dazu hier. Für die Vermarktung deiner Content Creation und Distribution sind die Informationen über die sozio-demografische Struktur deiner Follower wichtig.
Hast du weitere Fragen zu deinen Insights? Dann melde dich bei uns!

PICSTARS wächst kräftig

PICSTARS wächst kräftig

Das Wachstum von PICSTARS wird durch die bestehenden Aktionäre Tamedia, Zürcher Kantonalbank und Private weiter beschleunigt.
Für Marken organisiert PICSTARS einzigartige Kampagnen mit passenden Influencern. Das Unternehmen ist kräftig gewachsen und gehört zu den führenden Anbietern im Schweizer Markt. Kampagnen mit Content Creators (Influencer) können dank einer umfassenden Datenbank und digitalen Prozessen qualitativ hochwertig, skalierbar und messbar umgesetzt werden. Die besten Creators für eine Marke zu finden, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben. Die umfassende Datenbank mit geprüften Profilen von Creators ist Voraussetzung für die erfolgreiche Ausführung dieser Arbeit. In unserer Datenbank haben wir Creators aus den Bereichen Sport, Lifestyle, Food und Kunst. Die digitalisierten Prozesse über die eigene Weblösung, ermöglichen es uns, die Balance zwischen Skalierbarkeit und dem persönlichen Kontakt zu finden. Die Unternehmen können den Erfolg der Kampagne im PICSTARS-Cockpit live überprüfen.

Tamedia zum Wachstum von PICSTARS

Samuel Hügli, Mitglied der Unternehmensleitung und Leiter Technologie & Ventures von Tamedia: «PICSTARS ist im letzten Jahr erfolgreich gewachsen, dies hat unser Vertrauen in die Plattform weiter gestärkt. Es ist zudem ein interessantes Angebot für unsere Werbekunden, denn authentischer Content von Influencern ist bei immer mehr Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation. Das digitale Service-Modell von PICSTARS adressiert diesen Markt mit einer innovativen Lösung.»
Mark Sandmeier, CEO und Mitgründer von PICSTARS, hat bereits als Mitgründer des Job-Portals jobs.ch eine der erfolgreichsten Schweizer Online-Plattformen mit aufgebaut: «Die gute Zusammenarbeit mit Tamedia stärkt unser Wachstum in diesem zukunftsträchtigen Marktsegment. Mit der Wachstumsfinanzierung durch die bestehenden Aktionäre Zürcher Kantonalbank, Tamedia und Privater, werden wir die Marktchancen forciert nutzen.»