Social Media Trends im Juli

Was sind die Social Media Trends im Juli 2022? Wir informieren Dich wie immer an dieser Stelle über die brandaktuellen Trends für den kommenden Monat und fassen die neuesten Entwicklungen in Sachen Social Media in diesem Beitrag für Dich zusammen.

1. Neue Insights über die Gen Z

Die Generation Z hat sich zu einer Bevölkerungsgruppe entwickelt, die zunehmend Aufmerksamkeit verdient. Insbesondere jetzt, da ihre älteren Mitglieder ins junge Erwachsenenalter eintreten und sie eine grosse Kaufkraft bedeuten werden.

Im neuen Culture Next Report stellt Spotify spannende Insights und praktische Tipps zum Umgang mit der Gen Z zur Verfügung. Eines der wichtigsten Merkmale der Generation Z ist das Thema Nachhaltigkeit. Sie fühlen sich verantwortlich die Welt zu einem besseren Ort zu machen und erwarten auch von Marken Haltung zu zeigen.

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2. 1.5 Milliarden Nutzer beschäftigen sich mit YouTube Shorts

TikTok hat ein riesigen Einfluss auf die Social-Media-Landschaft und die Medienkonsumgewohnheiten im Allgemeinen – und zwar nicht nur innerhalb ihres eigenen Kosmos sondern auch über die verschiedenen Kurzvideoangebote, die jetzt auf anderen Apps verfügbar sind.

Neue YouTube-Statistiken zeigen die steigende Beliebtheit von YouTube Shorts, dem eigenen TikTok-Klon, der ursprünglich entwickelt wurde, um die Unterscheidung zwischen den beiden Apps zu verwässern und die YouTube-Nutzer davon abzuhalten, zur Trendplattform abzuwandern. YouTube meldet nun, dass sich jetzt 1.5 Milliarden Nutzer jeden Monat mit YouTube Shorts beschäftigen.

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3. Social Media wird als Vertriebskanal immer beliebter

Die meisten Internet-Nutzer:innen verbringen den Grossteil ihrer Onlinezeit auf den sozialen Netzwerken. Facebook, Instagram und Snapchat sind die beliebtesten Online-Plattformen in Deutschland und besitzen daher auch immenses Marketingpotenzial.

Eine Untersuchung im Auftrag der Gelben Seiten zeigt, dass sechs von zehn Unternehmen Social Media als Kanal nutzen um mit Kund:innen in Kontakt zu treten oder ihre Produkte und Services zu bewerben.

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4. Meta startet neue Monetarisierungsinitiativen

Seit neuestem fügt Meta einige neue Monetarisierungsoptionen für Creators hinzu, teilte die Social Media Plattform SocialMediaToday mit. Damit Top-Creators auch in Zukunft Content posten und Kreativität sowie Engagement auf der Plattform sichergestellt ist, sind einige Innovationen im Bereich Metaverse und Web3 geplant oder bereits umgesetzt. Folgende Features wurden bereits lanciert:

  1. Creator Marketplace
  2. Brand Collabs Manager
  3. Reels Play Bonus pPogram
  4. Facebook Stars Creator Donation Process

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5. Bei dieser Zielgruppe ist Snapchat beliebter als TikTok

TikTok wächst weiterhin schneller als alle anderen Social-Media-Dienste. Gerade Snapchat bekommt den steigenden Konkurrenzdruck durch TikTok zu spüren. Jedoch ist Snapchat in Deutschland in der Altersgruppe von 20-29 Jahre beliebter, zeigt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Toluna. In den USA hingegen hat Pinterest Twitter und Instagram überholt. In den USA übertrifft der Marktteil von Pinterest (9,95%) den von Twitter (8,62%) und Instagram (6,36%).

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Titelbild-Credits: 1MiliDollars & jordan-mcqueen

So könnte Influencer Marketing im Metaverse aussehen


Das Metaverse stellt den nächsten logischen Schritt in einer Immersion ins Internet dar und gehört zu den heissdiskutierten Trendthemen von heute. Wir klären über Möglichkeiten und Herausforderungen und die damit verbundenen Zukunftsperspektiven des Influencer Marketing im Metaverse auf.

Das ist das Metaverse: ein jenseitiges Universum

Das Metaverse wird als Entwicklung aus der Gamer-Industrie und als Fortschritt des Internets (Web 3.0) angeschaut. Es handelt sich um einen Sammelbegriff für digitale, mehrdimensionale Erlebniswelten. Hier werden virtuelle Präsenz und das mehrdimensionale Internet-Erlebnis intensiviert. Mit dem Einsatz von Virtual- und Augmented Reality (Technologien zur partiellen oder ganzheitlichen Konstruierung von virtuellen Realitäten) ergeben sich im Metaverse erlebbare, zeit- und raumunabhängige Parallelwelten, wie sie aus Games und Kreationen wie etwa Minecraft, Fortnite,  Second Life oder Roblox bekannt sind. Aufgrund der beträchtlichen Rechenleistungen erwarten Experten erst in 20 Jahren ein vollumfänglich entwickeltes Metaverse.

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Der Wettlauf hat begonnen

Das Metaverse läuft ununterbrochen und existiert in Echtzeit. Hier sind Kommunikation und Vernetzung besonders wichtig. Mithilfe von Avataren wird gemeinsam gearbeitet, gespielt, eingekauft und sozialisiert. Tech-Konzerne wie Meta, Microsoft und Nvidia, aber auch Gaming-Unternehmen wie Tencent oder Epic Games tätigen hohe Investitionen, um ihre eigenen Welten auf- und auszubauen. Diese heissen beispielsweise «Horizon World», «Mesh», «Omniverse», oder «Decentraland». Die Krypto-Informationsplattform 10×10 geht aktuell von etwa 15 öffentlichen Metaversen aus mit insgesamt 1,5 Millionen aktiven Nutzerinnen und Nutzern monatlich. Die Schwerpunktsetzung in den Welten ist dabei unterschiedlich: Es wird an Plattformen gearbeitet, welche sich auf digitale Arbeitsweisen, soziale Vernetzung, Kreation und Bau, oder die Virtualisierung von Objekten fokussieren. Das Marktpotenzial des Metaverse für das Jahr 2024 schätzt der Finanzdienst Bloomberg Intelligence auf 800 Milliarden US-Dollar.

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Wer hat Zutritt?

In der naheliegenden Zukunft soll eine kontinuierliche Kostensenkung zugunsten der Demokratisierung des Metaverse stattfinden.  Der Meta-Konzern hat seine Virtual-Reality-Plattform «Horizon World» beispielsweise seit Dezember 2021 für erwachsene Durchschnittsgebraucher aus den USA und Kanada kostenfrei eröffnen können. Richtig eintauchen kann man aber nur mit der konzerneigenen VR-Brille Oculus Quest 2. Solche Brillen und andere spezifische Hardware-Artikel gehören zur Teilhabe im Metaverse dazu. Es wird spekuliert, dass es künftig zum Daily Business und Mainstream gehören wird, eine zweite, virtuelle Identität zu besitzen und sich im Cyberspace zu bewegen. Hier können Menschen aus aller Welt in riesigen Teilnehmerzahlen zusammenkommen.

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Das Metaverse als Hub der unbegrenzten Möglichkeiten

Verschiedene Mixed-Reality-Erfahrungen wie interaktive Konzerte, Filmpremieren mit Millionenpublikum, Shopping-Erlebnisse, Schnitzeljagden oder Konferenzen gehören bereits zum Metaverse dazu. Unternehmen kaufen Grundstücke, bilden Produkt-Prototypen oder zeigen ihre Ware sowohl in virtuellen Showrooms, als auch an Avataren. Dabei können Nutzerinnen und Nutzer mit den physischen oder virtuellen Objekten interagieren und sie mit Echtgeld oder einer Kryptowährung kaufen. Weitere Prozesse, wie etwa die Monetarisierung von Nutzerinhalten werden zurzeit ausgearbeitet und sind in vereinzelten Welten erst seit kurzem möglich.

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Authentisches Influencer Marketing im Metaverse – einer künstlichen Welt

Das Metaverse birgt scheinbar endloses Potenzial – auch betreffend Influencer Marketing, da Vernetzung- und Kollaborationsprozesse revolutioniert werden können. Erreicht werden im Metaverse künftig vor allem  jüngere, techorientierte Personen der Gen Z und der Millennials, wie die Zeitgeist Study von GWI zeigte. Ihnen sei es besonders wichtig, dass Unternehmen im Metaverse erfinderisch sind, um Langeweile zu vermeiden.
Naheliegend ist, dass das Metaverse eine geeignete Plattform für virtuelle Influencer-Avatare darstellt, da diese leicht integriert werden können. Damit sind computergenerierte, cartoon-ähnliche Persona gemeint, die von Marken selbst entworfen werden. Insbesondere high-end Fashionbrands machen sich dies bereits zunutze, da diese Avatare kontrollierbar sind sowie an mehreren Orten gleichzeitig auftauchen können. Ein solches Beispiel stellt Maya der Sportbekleidungsmarke  Puma dar. Die konstruierten Digitalpersonen bilden jedoch keinen Ersatz zu echten Influencer:innen, da sie idealisiert sind. Es fehlt ihnen an Glaubwürdigkeit und Authentizität, weswegen sich Personen nur begrenzt  mit ihnen identifizieren können. Ausserdem ist die Inbetriebhaltung einer künstlichen Person zeitaufwändig.


Das Metaverse bietet aber auch für reale Content Creators neue Formen des Engagements. Sie können ihrer Community ganz nahe sein, ohne ihre vier Wände zu verlassen. Durch die Zusammenarbeit mit Influencer:innen, die sich im Metaverse bewegen, bietet sich für Unternehmen die Chance zur animierten und emotionalen Beziehungspflege mit ihrer Kundschaft. Erste Stars und Sternchen zeigten sich bereits interessiert an den Möglichkeiten, die das digitale Universum bietet. Es werden Partys veranstaltet und persönliche Räume erschaffen (z.B. Snoop Doggs «Snoopverse»). Insbesondere auf der Gaming Plattform Roblox werden Influencer:innen bei der Weiterentwicklung mitbedacht. Charaktere und Mini-Games empfinden dort Content Creators und deren Interessen nach.

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Hürden und unbeantwortete Fragen

Der Schutz von Privatsphäre und Daten sowie das Erschaffen einer sicheren Umgebung mit entsprechenden Normen und Regeln sind Top-Themen, mit denen sich die Entwicklerfirmen befassen müssen. Fälle von Rassismus und Sexismus im Metaverse haben bereits für mediales Aufsehen gesorgt. Viele technische, sozioökonomische, ökologische, ethische und rechtliche Fragen sind noch ungeklärt. Dazu kommt, dass in den immersiven Welten Emotionen verstärkt werden, wie eine Studie der Universität Manitoba in Kanada  zeigte, und dass eine erhöhte Suchtgefahr besteht. Eine weitere Herausforderung stellt die Gewährleistung einer Nahtlosigkeit dar. Da verschiedene Modelle nebeneinander existieren und selbst innerhalb der Welten Schnittstellen offen liegen, kann nicht immer gewährleistet werden, dass Objekte umher transportiert werden können. Einheitliche Strukturen und Kollaborationen von Unternehmen könnten dies verbessern.

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Titelbild-Credits: Martin Sanchez

«Instagram bringt dich mit Menschen und Dingen zusammen, die du liebst»

Seit der Gründung von Instagram im Jahr 2010 hat sich auf der Plattform einiges getan. Heiko Hebig, Partnership Manager Zentraleuropa, erzählt von der wachsenden Bedeutung von Videos und wie die Zukunft von Instagram aussehen könnte.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in einem unserer Artikel des Influencer Radars in Kooperation mit 20 Minuten.

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Das Influencer Radar entsteht im Rahmen einer Content-Partnerschaft zwischen 20 Minuten und Picstars. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei 20 Minuten.

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