Industry Trends im November

Was passiert in den sozialen Medien im November 2021? Wir halten Dich über die brandaktuellen November Trends auf dem Laufenden und fassen die neuesten Industry Trends in diesem Beitrag für Dich zusammen.

 

1. Was passiert in 1 Minute im Internet? 

Bist Du auch immer mehr online? Heutzutage sind wir ständig über das Netz miteinander verbunden. Immer mehr Menschen verbringen ihre Zeit im Internet und vor allem auf Social Media. Was alles genau in 1 Minute im Internet passiert wurde auch für das Jahr 2021 neu ausgewertet. Wie viele verschiedene Daten global im Internet generiert und verbreitet werden, stehen im Zentrum der Grafik. 

 


2. Schweizer Unternehmen investieren immer mehr in Social Media

Zwei Drittel der Schweizer Unternehmen investieren in Social Media Kanäle um mit ihren Kunden zu kommunizieren. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) erforscht die Effektivität von Social-Media-Plattformen für Unternehmen und Kunden und fasst diese in der „ZHAW Content Marketing Studie 2021“ zusammen.


3. Welches sind die sechs neuesten Social Media Trends?

Kennst Du schon die neuesten November Trends auf Social Media? Dank des dynamischen Umfelds sind Social Media Plattformen im ständigen Wandel. Die Zahl der Nutzer:innen steigt und steigt und es gibt immer wieder neue Social Media Tools. Jedoch nimmt die Werbewirkung tendenziell ab. Viele Unternehmen wissen nicht wie sie diese Tools nützen können.


4. Influencer mit mittlerer Reichweite are the best

„Mehr ist nicht immer besser“. Wenn es um Social Media geht muss man sorgfältig mit verschiedenen Tools umgehen können. Ein TikTok-Creator muss nicht unbedingt die meisten Follwer haben um Brand Awareness und Engagement zu erreichen.


5. Warum benutzen alle TikTok?

Kann man Authentizität und Freude auf Social Media quantifizieren? Die Firma Tiktok mit einem Wert von 140 Milliarden US-Dollar, gilt als das wertvollste nicht börsennotierte Unternehmen der Welt. TikTok entwickelt eine Studie um diese Frage zu beantworten. Das Ziel ist Daten zu finden die zeigen warum User:innen TikTok benutzen.


Titelbild-Credits: Ksenia Polovodova & Hao Wang

Musik Trends auf TikTok: «Angelina? Hörst du mir überhaupt zu?»

TikTok ist bekannt für den kreativen und musikalischen Content der User*innen. Einer der Sounds, der momentan trendet, ist «U.» von Niteboi. Creators nutzen ihn, um in Gedanken zu schwelgen.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in einem unserer Artikel des Influencer Radars in Kooperation mit 20 Minuten.

Das Influencer Radar entsteht im Rahmen einer Content-Partnerschaft zwischen 20 Minuten und Picstars. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei 20 Minuten.

Bild-Credit: TikTok / anxvids

Industry Trends im Oktober

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im Oktober 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

1. TikTok World steht in den Startlöchern

„TikTok World“ ist Tiktoks erstes globales Summit, welches Marken und Vermarkterinnen und Vermarkter bei eine erfolgreicher Tiktok-Werbestrategie unterstützen wird. Das Summit hilft auch dabei, wenn es um die Ansprache der Zielgruppe geht und den Ausbau der eigenen Community.

Tiktok verkündet im eigenen Newsroom: „Wir freuen uns darauf, Creative-, Branding- und Commerce-Lösungen vorzustellen, die Marken jeder Größe dabei unterstützen, Erfolge zu erzielen. Unsere Tools werden das Erlebnis für Marken auf TikTok noch besser machen und die Interaktion mit der Community verändern.“


2. #TrueStory: Junge Menschen für Desinformation sensibilisieren

Fake News und Desinformation stellen die Gesellschaft vor eine grosse Herausforderung. Social Media ist dabei ein Medium, wo solche Desinformationen platziert werden können und sich so rasend schnell verbreiten. Die Vodafone Stiftung und die Jugendbildungsinitiative MESH Collective (We Are Era) lancierte deswegen die Awareness-Kampagne #TrueStory.Jugendliche sollen für den Umgang mit Fake News sensibilisiert und geschult werden und ausserdem sollen Medien- sowie Informationskompetenzen gefördert werden.

Wailam und NikotheC, The Real Lauri und Vikykid gehören zu den Kampagnenbotschafterinnen und -botschafter. Insgesamt verfügen die vier Creators über eine Reach von 2.5 Millionen. „Die Screentime bei Jugendlichen hat sich seit Beginn der Pandemie nochmal gesteigert, ebenso die Begegnungen mit Desinformation. Mit unserer Kampagne #TrueStory setzen wir dort ein Zeichen, wo junge Menschen sich heute informieren – in den sozialen Netzwerken.“ teilt Amanda Brennan, Redaktionsleitung bei MESH Collective mit.


3. Tiktok und Bumble schliessen sich zusammen

Die Dating-App Bumble wird mit TikTok, wie campaign berichtet, an einer Partnerschaft arbeiten, die darauf abzielt, Menschen dazu zu inspirieren, ihre wahre, „authentische Persönlichkeit“ zu zeigen, um mehr hochwertige Matches auf Bumble zu machen.

Die Partnerschaft startet mit der Kampagne „Date with better answers“, in der TikTok-Autoren aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland Menschen dazu inspirieren, sich als Dating-Partner zu verbessern.


4. ByteDance limitiert die Nutzungszeit von Kindern auf 40 Minuten täglich

Der TikTok-Mutterkonzern ByteDance schränkt ein, wie viel Zeit Kinder mit dem chinesischen Pendant von Tiktok, Douyin, verbringen können.

Kinder unter 14 Jahren müssen den neuen „Jugendmodus“ von Douyin nutzen, der ihre Nutzungszeit automatisch auf insgesamt 40 Minuten pro Tag begrenzt, und zwar nur zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends, so ByteDance in einem offiziellen Blogbeitrag am Wochenende.

Wie die BBC berichtet, ist ByteDance laut einem Blogpost (auf Chinesisch) die erste Kurzvideoplattform, die eine zeitliche Begrenzung einführt .

ByteDance merkte auch an, dass der Jugendmodus von Douyin bildungsorientierte Inhalte wie „interessante populärwissenschaftliche Experimente, Ausstellungen in Museen und Galerien, schöne Landschaften im ganzen Land, Erklärungen zu historischem Wissen und so weiter“ bieten wird.


5. Horizont veröffentlicht, welche Marke auf Tiktok überzeugt und welche druchfällt

Daniel Wellington ist das Negativbeispiel von Horizont, wenn es um Werbung auf Tiktok geht. Im Jahr 2015 löste das Unternehmen auf Instagram noch eine regelrechte Influencer Marketing-Revolution aus. Doch was auf Instagram gut funktioniert, kommt nicht zwingend auch auf Tiktok gut an. Zwar startete das Unternehmen bereits 2019 auf Tiktok, jedoch hängt es nach wie vor bei 50’000 Followern fest. Im Horizont-Artikel wird festgehalten: „Woran also hakt es? Augenscheinlich ist, dass Daniel Wellington an der von TikTok vorgegeben Maxime „Don’t make Ads, make TikToks“ vorbeizielt. Sämtliche Videos sind zwar qualitativ hochwertig, scheinen jedoch eher für das Fernsehen oder Instagram produziert und lassen den für die werbesensible GenZ so wichtigen Mehrwert vermissen.“

Als Positivbeispiel stelle Horizont Kaufland vor. Deren Ansatz beschreiben sie als kohärent und lebendig. Es wird ausserdem klar, dass die Verantwortlichen eine klare und erfolgsversprechende Strategie verfolgen. Anstatt in fast jedem Video einen Brand-Ambassador zu reposten, setzt Kaufland neben einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ein gutes Dutzend Content Creators, welche perfekt zur Marke passen und einen roten Faden bilden.“ Das unterscheidet die Strategie klar vom ersten Beispiel. Horizont fasst ds Beispiel Kaufland wie folgt zusammen: „Insgesamt gelingt Kaufland damit ein kurzweiliger und erfrischender TikTok-Auftritt, der sich einfügt Dieser in ähnlich potente Formate und Umsetzungen mit potenten Creatorn (wie Trymacs, Knossi, CrispyRob) auf YouTube oder Twitch, und angesichts des bisherigen Contents dürfen wir uns darauf freuen, was uns in Zukunft noch alles erwartet.“


Industry Trends im Oktober

Titelbild-Credits: George Bohunicky & Sereja RisHire

YouTuber Rezo kritisiert die deutsche Politik

Der deutsche Youtuber Rezo hat im finalen Teil seiner sogenannten «Zerstörungs-Serie» über die Korruption in der deutschen Politik gesprochen, viele Skandale beleuchtet und das System kritisiert, denn dieser Teil des deutschen Politsystems sei «broken».

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in einem unserer Artikel des Influencer Radars in Kooperation mit 20 Minuten.

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Bild-Credit: Youtube / Renzo

Influencerinnen erobern die Met Gala 2021

Dieses Jahr sind auf der Met Gala vermehrt auch Influencer*innen zu sehen. Die Youtuberin Emma Chamberlain übernimmt sogar eine Rolle für Vogue. Dabei interviewte sie auch Stars wie Kendall Jenner und Lil Nas X auf dem roten Teppich.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in einem unserer Artikel des Influencer Radars in Kooperation mit 20 Minuten.

Das Influencer-Radar entsteht im Rahmen einer Content-Partnerschaft zwischen 20 Minuten und Picstars. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei 20 Minuten.

Bild-Credit: Youtube / Vogue

Industry Trends im September

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im September 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

1. 100 Millionen Fund für Youtube Shorts Creators geht live

YouTube wird Creators bis zu 10.000 Dollar pro Monat für das Erstellen von Videos für den TikTok-Konkurrenten YouTube Shorts zahlen. Das Unternehmen plant, im Laufe des nächsten Jahres 100 Millionen Dollar zu zahlen, wobei die ersten Zahlungen im August erfolgt sein sollen.

YouTube verlangt, dass es sich um Originalvideos handelt. Reuploads und Videos, die mit Wasserzeichen von anderen Plattformen (TikTok, Snapchat oder Reels) versehen sind, disqualifizieren einen Kanal für Zahlungen. Der Fund ist vorerst nur in 10 Regionen verfügbar, unter anderem in den USA, Großbritannien, Indien und Brasilien, und YouTube sagt, dass es plant, diese Liste in Zukunft zu erweitern.


2. Linkedin akquiriert die Video Tutorial App Jumprope

Linkedin hat die How-to-Video-App Jumprope als Teil seines erweiterten Video-Fokus übernommen. Jumprope, betitelt sich selbst als „der beste Ort, wo jeder eine Anleitung erstellen und diese auf jede soziale Plattform exportieren kann“. Den Nutzer:innen wird es auf der Plattform ermöglicht, Schritt-für-Schritt-Tutorials mit Video- und Bildmaterial zu erstellen, wobei voreingestellte Formate und Überlagerungen helfen, jedes Element zu vermitteln.

Auf LinkedIn hat Jumprope-CEO Jake Poses angekündigt, dass das Jumprope-Team nun ausschließlich an LinkedIn-Tools arbeiten wird, um seine eigenen Produkte zu entwickeln.


3. Instagram führt neue Massnahmen gegen Missbrauch ein

Zu den neuen Massnahmen gehören:

  • Die Möglichkeit, Kommentare und Direkt-Nachricht-Anfragen während erhöhter Spannung zu begrenzen. Das ist einer Funktion, die automatisch Kommentare und Direkt-Nachricht-Anfragen von Personen ausblendet, die Ihnen nicht folgen oder die Ihnen erst kürzlich gefolgt sind.
  • Stärkere Warnungen, wenn Leute versuchen, potenziell beleidigende Kommentare zu posten. Bis anhin gab es einen zwei stufigen Warnprozess, wenn jemand versucht einen potenziell beleidigenden Kommentar zu posten. Jetzt wird direkt die zweite, schärfere Warnung angezeigt.
  • Die weltweite Einführung der Funktion „Versteckte Wörter“, mit der man missbräuchliche DM-Anfragen filtern kann. Die Funktion ermöglicht es, anstössige Wörter, Sätze und Emojis automatisch in einen versteckten Ordner zu filtern, den man nie öffnen müssen, wenn man es nicht will. Außerdem werden Direkt-Nachricht-Anfragen gefiltert, die wahrscheinlich Spam oder minderwertig sind.

4. Instagram Collabs für mehr Transparenz

Kollaborationen können auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken sollen durchschaubarer werden. Durch das neue Instagram-Feature Instagram Collabs wird nun eine Möglichkeit getestet, dies zu verbessern.

Anstatt dessen, dass bei einer Werbekollaboration der Partner-Account „nur“ markiert ist, wird der zweite Account für den Werbepost als CO-Autor des Beitrages dargestellt. Dazu muss, wie beim Branded Content Ads Tool, eine Anfrage verschickt werden. Wird diese Anfrage angenommen, taucht der Beitrag beim Partner wie ein regulärer Feed-Beitrag im Profil auf. Bis anhin wurde der Post nur unter den Markierungen beim Partner aufgelistet. Auch die Kommentare sind auf beiden Profilen ersichtlich.


5. Polywork als neuer LinkedIn-Konkurrent

Peter Johnston, der Gründer von dem beruflichen sozialen Netzwerk Polywork hat die neuartige Plattform gegründet. Damit will er die Möglichkeit zu schaffen, um die eigene Persönlichkeit, die eigenen Interessen und Fähigkeiten abzubilden. Er meint, dass der Bedarf da ist, noch viel mehr darzustellen, als lediglich das was in der regulären Arbeitszeit geleistet wird. Auf der Plattform kann man sich aktuell, ähnlich wie bei den Clubhouse-Anfängen, nur mit einer Einladung anmelden.

„As Polywork continues to grow, we hope to be able to empower people to express what’s important to them, and enable them to take professional paths more colorful, unique and different than they once thought possible. Because when people use their agency to make the life for themselves that they want — without feeling suppressed, embarrassed or intimidated — only good can come of it.“
Peter Johnston Industry Trends im August


Industry Trends im August

Titelbild: Molly Mears & Lilian Dibbern

Auch KMUs sollten auf Influencer Marketing setzen

Ist Influencer Marketing nur für grosse Unternehmen geeignet?

Nein!

Influencer Marketing sollte für alle Unternehmen eine Marketingstrategie sein, welcher vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Wichtigkeit der jungen Marketingdisziplin, kann durch Prognosen und Zahlen klar belegt werden. Experten rechnen in der DACH Region mit einer Wachstumsrate von jährlich rund 30% und erwarten ein Marktvolumen von ca. CHF 5 Milliarden im Jahr 2027 (Kammermann, et al. (2020)).

Auch diverse Insights des Swiss Influencer Marketing Reports 2020 unterstreichen die heutige Relevanz von Influencer Marketing. Drei Key Insights des Reports sind:

60% aller Millennials folgen Influencer:innen in den Sozialen Medien. Von ihnen suchen mehr als die Hälfte dort gezielt nach Produktinformationen.

37% aller Millennials wurden bereits von Influencer:innen zu einem Kauf motiviert. Bei denen, die Influencer:innen abonniert haben und ihnen aktiv folgen, sind es sogar 53%.

Millennials lassen sich bei ihren Kaufentscheidungen stärker von den Informationen von Influencer:innen beeinflussen, als von Informationen durch (andere) bezahlte Werbeformen wie TV-Werbung, Anzeigen oder Suchmaschinenresultate.

Clegg, M., Hofstetter, R., Schindler, L., Deubelbeiss, O., Lanz, A., Faltl, M., & Tomczak, T. (2020). Swiss Influencer Marketing Report 2020, University of Lucerne.

Unternehmen wollen ganz besonders die junge Zielgruppe, die Generation Z, ansprechen. Laut des „Gen Z Report“s von Facebook, macht diese Generation weltweit mittlerweile 40% der Kaufkraft aus. Wer diese Zielgruppe, die „always on“ ist, erreichen möchte, muss also dort kommunizieren, wo sie sich aufhält – in den Sozialen Medien. Allen voran platziert sich hier die Plattform Tiktok immer stärker und hat in gewissen Altersgruppen bereits Instagram und YouTube den Rang abgelaufen (App Annie, 2021).

Die Generation Z muss also von Unternehmen erreicht werden. TikTok ist dafür bestens geeignet. Es wird empfohlen, möglichst schnell auf der Plattform aktiv zu werden, denn sobald das enorme Wachstum stagniert, wird es für Unternehmen auch zunehmend schwieriger, sich auf der Plattform zu etablieren.

Da auch Podcasts auch in der Schweiz immer mehr an Bedeutung gewinnen (Podcastschmiede, 2021), kann auch dieses Medium für Empfehlungsmarketing gut genutzt werden. Radio verliert an Relevanz und Podcasts nehmen vermehrt diese Stellung ein. Auch hier können Marketers von der nahen Verbundenheit zwischen Zuhörer und Podcaster profitieren (WUV, 2020).

Die Awareness und der Umsatz können also, bei einer passenden und guten Umsetzung, rapide gesteigert werden. Die Budgets der Unternehmen, welche in Influencer Marketing investiert werden sollen, haben sich daher in der vergangenen Zeit enorm gesteigert. Dennoch sind sich viele der Wirkung dieser Marketingdisziplin noch nicht vollends bewusst.

Für eine erfolgreiche Influencer Kampagne ist es wichtig, dass diese die Sprache des Absenders tragen muss. Für eine authentische und erfolgreiche Ansprache braucht es den Mut und das Vertrauen von Unternehmen in die ausgewählten Influencer:innen. Denn nur wenn diese ihre Kreativität vollends ausleben und ihre eigene Sprache sprechen können, sind sie in der Lage ihre Communities gewinnbringend zu aktivieren.

Das gleiche gilt auch für bezahlte Werbung, wie z.B. die Branded Content Ads. Die Absender dieser Sponsored Posts sind die Creators selber. Die Partnerschaft zum jeweiligen Brand ist klar gekennzeichnet und wird passgenau einer definierten Zielgruppe ausgespielt. Branded Content Ads sind ein sehr wirkungsvolles Tool um Impressionen zu generieren. Sie brillieren durch die Möglichkeit, auf authentische Art und Weise, durch Influencer:innen, eine präferierte Zielgruppe präzise zu erreichen um die Markenbotschaft zu verbreiten.

In der Schweiz ist die Generation Z durchschnittlich 37 Stunden täglich mit ihren Smartphones online (Xeit, 2021). Ein Unternehmen, welches in den Sozialen Medien aktiv ist, kann so ganz natürlich Teil des Diskurses werden und eine grössere Relevanz für die User:innen bieten. Brands, die das umsetzen können, haben gute Chancen von der Gen Z erkannt und ernstgenommen zu werden. Laut Facebook würden diese nämlich schlussendlich Marken wählen, die sich engagieren und schliesslich mit ihnen in Verbindung treten (Facebook IQ, 2021)

Auch der Software- Markt ist im Jahr 2020 vielfältiger und professioneller geworden, was die Influencer Marketing Branche massgeblich unterstützt (WUV, 2020). Agenturen entwickeln Technologien, welche spezifische Prozesse verbessern. Beispielsweise die Influencerauswahl und die Messung einer Kampagne kann vereinfacht und effizienter gestaltet werden. Auch Picstars hat eine eigene Technologie, welche die Kampagnenmanager:innen in diversen Prozessen unterstützt. Durch das Zusammenspiel zwischen moderner Technologie und dem Know-How des Teams, entsteht eine einzigartige Symbiose, welche die Zusammenarbeit mit Brand und Influencer:innen effizient, messbar und erfolgreich gestaltet.

Doch auf was ist besonders zu beachten, wenn man eine erfolgreiche Influencer Kampagne lancieren möchte? Wichtig ist es den „Perfect Match“ zu finden. Die passenden Influencer:innen für Brand und Kampagne. Haben sich diese Personen gefunden, wird die Message anhand des Briefings definiert. Dann gilt es den Creators kreativen Spielraum zu lassen sowie Handlungsschritte abzusprechen und einen regelmässigen Austausch zu arrangieren.

Ist die Kampagne live, lassen sich dank diverser Insights und der Technologie, die Menge an Kampagnen-KPIs übersichtlich darstellen und verfolgen. Schliesslich gilt es sinnvolle und datengestützte Entscheidungen zu treffen, potentielle Anpassungen vorzunehmen und den Erfolg einer Kampagne zu messen.

Bist Du an einer potenziellen Zusammenarbeit interessiert? Wir freuen uns von Dir zu hören.

Ayayi, Chinas erste metamenschliche Influencerin

In den sozialen Medien wimmelt es von Influencer:innen, die ihre Ansichten zu Gehör bringen, Inhalte erstellen oder für einen Artikel oder eine Dienstleistung werben. Virtuelle Versionen davon gibt es dabei schon seit langem. Diese besitzen Millionen von Followern und ergattern sich grosse Werbedeals mit bekannten Marken. Meist erkennt man bereits auf den ersten Blick, dass es sich um einen virtuellen Influencer handelt. Nicht aber bei Ayayi – sie ist anders.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in einem unserer Artikel des Influencer Radars in Kooperation mit 20 Minuten.

Das Influencer-Radar entsteht im Rahmen einer Content-Partnerschaft zwischen 20 Minuten und Picstars. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei 20 Minuten.

Bild-Credit: Instagram / ayayi.iiiii

Influencerinnen werden Unternehmerinnen

Für manche Influencer*innen reicht es aus, sich mit einer attraktiven Anzahl von Follower*innen zu vergnügen und bezahlte Werbepartnerschaften einzugehen. Die Popularität kann sich allerdings schlagartig ändern, weshalb immer mehr von ihnen mit einer eigenen Marke als zweites Standbein starten.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in einem unserer Artikel des Influencer Radars in Kooperation mit 20 Minuten.

Das Influencer-Radar entsteht im Rahmen einer Content-Partnerschaft zwischen 20 Minuten und Picstars. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei 20 Minuten.

Bild-Credit: Instagram / entre_dois

Industry Trends im August

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im August 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

Industry Trends Juli Industry Trends Juli

1. Spark Ads von TikTok

Branded Content Ads heissen jetzt neu Spark Ads. Für den Aufbau einer soliden Content-Strategie können auf TikTok kreative Originalvideos mit Spark Ads verstärkt werden. Durch die Duet-Funktionen wird die Verbreitung noch einmal intensiviert und eine nachhaltige Verbindung zu der Community kann aufgebaut werden.

TikTok kommuniziert: „Inhalte auf TikTok haben ein unendliches Potenzial, Kreativität zu inspirieren. Wir freuen uns darauf, dieses Produkt unseren Marken und Partnern vorzustellen. Wir freuen uns darauf, TikTok zu einem Ort zu machen, an dem sich Communities und Marken verbinden und entdecken können. Und freuen uns darauf, die grenzenlosen Möglichkeiten und die Kreativität zu sehen, die im TikTok-Universum warten.“


2. TikTok überholt YouTube in den USA

TikTok wurde lange nicht ernst genommen. Viele sind der Plattform gegenüber heute noch skeptisch, jedoch beweist sich die Plattform immer wieder von neuem. Nutzer von Android-Telefonen in den USA jetzt durchschnittlich 24,5 Stunden pro Monat auf TikTok, verglichen mit 22 Stunden pro Monat auf YouTube. Auch in England liegt TikTok mit 26h monatlich vor YouTube mit 16h pro Monat.

Zweieinhalb Stunden mögen ein geringer Unterschied sein, aber erhobenen Daten der App Annie nach zu urteilen, wird sich diese Kluft noch vergrößern: Im Dezember 2019, dem Beginn des Erhebungszeitraums des Unternehmens, verbrachten die Amerikaner nur 16 Stunden pro Monat auf TikTok gegenüber 21,5 Stunden auf YouTube – was bedeutet, dass das Nutzerengagement von TikTok deutlich zugenommen hat, während das von YouTube nur sehr wenig gewachsen ist.

Diese Entwicklung ist jedoch nicht überall gleich weit. Beispielsweise in Südkorea ist der Konsum von YouTube-Videos noch doppelt so gross wie der von TikTok-Videos.


3. Instagram testet Storylinks für alle

Bislang konnte man als „Otto-Normal-Verbraucer“ keine Links in die Instagram-Story packen, welche direkt hochgewischt werden können und somit die Website besucht werden kann.

Jetzt testet Instagram jedoch das Link-Sticker-Feature, durch welches eine ähnliche Form der Verlinkung möglich ist. Davon profitieren Instagram Accounts, welche bis jetzt die Anforderungen für die Swipe-Up Funktion noch nicht erfüllen, wie kleine Unternehmen und Micro-Influencer.


4. Triller entwickelt sich: länger Formate bei den Videos und Einstieg in den Social Commerce

Thriller schien lange ein Konkurrent von TikTok werden zu können, wenn sich die Politik in den USA unter Trump dazu entwickelt hätte, dass TikTok gesperrt wird in den vereinigten Staaten. Nachdem dies jetzt nicht eingetroffen ist, hat Triller die Erstellung von Langform-Videos, die Influencer mit Marken zusammenbringen, ausgeweitet, um seine Plattform vom Hauptkonkurrenten TikTok zu differenzieren.

Triller führt, durch die Entwicklung von Direct-to-Consumer (DTC)-Strategien zur Vermarktung von Produkten über digitale Kanäle, eine Click-to-Purchase-Funktion zu Livestreams hinzu, welche als shoppable video bezeichnet wird.

Der einkaufsfähige Livestream war ein weiteres Zeichen dafür, wie Triller im Auftrag von Marken Unterhaltungsinhalte mit Kommerz verbindet. Letztes Jahr bewarb NYX seine Frühjahrskollektion 2021 mit einem virtuellen Konzert der Sängerin Bebe Rexha und einem Augmented Reality (AR) Pop-up Shop auf Triller.


5. TikTok verkauft hauseigene AI weiter

ByteDance, die Muttergesellschaft der Video-Sharing-App TikTok, hat damit begonnen, die AI von TikTok an andere Unternehmen zu verkaufen. Das kann eventuell durch ein Abonnement passieren, klar ist das jedoch noch nicht.

Der Empfehlungsalgorithmus von TikTok hat einen großen Anteil daran, dass das Unternehmen so beliebt ist. Im Wesentlichen beeinflusst die Art und Weise, wie Sie mit der App interagieren, welche Videos sie Ihnen empfiehlt.


Titelbild-Credits: Jacalyn Beales & Andy Holmes Industry Trends Juli Industry Trends Juli Industry Trends Juli Industry Trends Juli