Wie sicher ist dein Instagram Account?

Wie sicher ist dein Instagram Account?

Hinter dem Aufbau eines professionellen Instagram Accounts steckt viel Arbeit und Leidenschaft. Doch wie sicher ist dein Profil? Eine einfache und effektive Möglichkeit um deinen Account vor Missbrauch zu schützen, ist die Two Factor Authentication. In diesem Beitrag zeigen wir dir wie du dein Profil sicher machst.

Wenn man als User realisiert, dass der eigene Account gehackt wurde, ist es meist schon zu spät. Plötzlich folgt man völlig fremden Profilen oder es erscheinen Bilder, die man nie selber gepostet hat. In einigen Fällen kann man sich gar nicht mehr einloggen und muss den Account sperren lassen. Ein grosser Verlust, den alle Creators so gut wie möglich verhindern möchten. Die effektivste Methode um solche unerwünschten Account-Übergriffe zu verhindern, ist die zweistufige Authentifizierung. Diese kann in einigen einfachen Schritten direkt in der Instagram App vorgenommen werden:

Die Authentifizierung erfolgt jeweils bei der ersten Anmeldung über ein neues Gerät. Damit kann kontrolliert werden, ob es wirklich du bist und kein unbekannter Hacker. Falls du dich für eine Authentifizerungs-App entscheidest, empfehlen wir die Google Authentificator App, welche im iTunes Store und im Google Playstore heruntergeladen werden kann.

Möchtest du deinen Account zu einem echten Tresor machen und die Two Factor Authentication ist dir noch nicht genug? Hier drei weitere Tipps für Account-Security Profis:

Sicheres Passwort wählen: Die Wahl eines guten Passworts macht dein Profil noch sicherer. Wie du ein gutes Passwort wählst, erfährst du hier.
Passwort regelmässig ändern: Behalte dein bestehendes Passwort nur für eine beschränkte Zeit und ändere deinen Zugang regelmässig.
Authorisierte Apps: Unter den Profileinstellung von Instagram kannst du nachschauen, welche Apps Zugang auf deinen Account haben (nur in Desktop Version). Lösche den Zugriff für unseriöse oder nicht benötige Apps.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann könnte dich auch unser Experten-Beitrag zum Thema Fake Follower oder der Artikel über das perfekte Timing von Social Media Posts interessieren.

Die beste Zeit zum Posten

Die beste Zeit zum Posten

Um eine nachhaltige Instagram Followerschaft aufzubauen braucht es Content, der deine Follower anspricht – der Engagement schafft. Postest du jedoch nicht zur richtigen Zeit, werden die meisten deiner Follower deine Inhalte gar nicht sehen.

“The best time to post” ist ein beliebtes Blog-Thema. So findet man auch etliche Blog-Artikel und Analysen, die die beste Zeit zum Posten evaluiert haben. Diese Artikel geben gute Indikatoren zum optimalen Posting-Zeitpunkt – beispielsweise am frühen Morgen oder zur Mittagszeit während Arbeitstagen. Es ist leicht nachvollziehbar, dass viele Menschen ihr Smartphone direkt nach dem Aufwachen checken und sich auch über Mittag die neusten Infos aus ihren Social Media Kanälen holen.

Doch sind diese Zeiten auch die besten Posting-Zeiten für deinen Account?

Jeder Account hat sein eigenes Publikum mit Followern, die sich in unterschiedlichen Ländern und somit Zeitzonen bewegen. Deshalb ist es wichtig, dass du deine eigene beste Zeit zum Posten findest. Dies hilft dir dabei, mehr Follower zu erreichen und ein höheres Engagement zu erzielen.
Aktualität hat hinsichtlich des Instagram Algorithmus seit jeher eine Rolle gespielt. Seit dem neuen Algorithmus hat sie nochmals an Relevanz gewonnen. Dies hat Instagram anfangs 2018 bekannt gegeben.
Für dich bedeutet das, dass du deine Posting-Zeit so optimieren musst, dass du zu dem Zeitpunkt postest, wenn die meisten deiner Follower online sind. Der Blog-Post von Later hat dafür eine einfache, einleuchtende Erklärung: “Stell es dir so vor: da Instagram jetzt “neue” Inhalte in den Feeds der Nutzer priorisiert, ist die Chance, dass deine Follower deine Inhalte sehen am grössten, wenn du dann postest, wenn die meisten von ihnen aktiv in der App scrollen”.
Dies ist der Grund, weshalb es so wichtig ist, dass du deine persönliche optimale Posting-Zeit ermittelst. So überlistest du den Instagram Algorithmus um deine Reichweite zu erhöhen und mehr Interaktionen zu erzielen.

Wie findest du deine optimale Posting-Zeit?

Einer der wichtigsten Punkte um die optimale Zeit zu finden, sind die Zeitzonen deiner Follower. Am einfachsten ermittelst du diese über die Instagram Insights. Achtung: du hast nur Zugriff auf die Instagram Insights, wenn du einen Instagram Business Account besitzt. Hier findest du mehr Infos zu den Vorteilen eines Instagram Business Profils.
In den Insights findest du viele hilfreiche Informationen zu deinen Followern: wie sind deine Follower geografisch verteilt, welches Geschlecht haben sie, wie alt sind sie und fast am wichtigsten, wann sind sie auf Instagram aktiv.
Indem du dir die häufigsten Städte bzw. Länder anschaust, findest du heraus, in welchen Zeitzonen sich deine Follower befinden. Zusammen mit den Daten zur Aktivität deiner Follower bestimmst du, wann du in deiner eigenen Zeitzone posten musst, damit du deine Follower erreichst. Am besten und einfachsten ist natürlich, wenn sich du und deine Follower in derselben Zeitzone befinden.

Teste verschiedene Zeiten

Wenn du selbst genauer testen möchtest, welche Zeiten und Wochentage bei deinen Follower am besten funktionieren, findest du hier eine einfach Anleitung, wie du solch einen Test aufbauen kannst.
Wenn du mehr über die Instagram Insights erfahren möchtest, findest du hier einen guten Überblick von allfacebook.de.

Die Herausforderung Fake Follower & Likes

Die Herausforderung Fake Follower & Likes

Mit der steigenden Bedeutung von Influencer Marketing, hat der Missbrauch in Form von Fake Followern und Fake Likes zugenommen. Der Missbrauch untergräbt die Glaubwürdigkeit der Kommunikation über Social Media. Das betrifft insbesondere Marken, welche mit bezahlten Kampagnen nicht nur kreative Bilder, Videos und Texte (Content Creation) erhalten möchten, sondern auch eine interessierte Zielgruppe mit einer authentischen Ansprache (Reichweite) erreichen wollen. Instagram hat Mitte November 2018 informiert, dass diese nicht authentischen Follower und Interaktionen nun identifiziert und unterbunden werden.

Die unterschiedlichen Formen von Manipulationen
Die Möglichkeiten zur Manipulation von Followern und Likes sind breit gefächert. In seinem Blogartikel schafft Ben Rüegg von Likeometer.co eine gute Übersicht. Mehr Follower generiert man über Follow/Unfollow-Bots (Software), das Kaufen von Followern (Dienstleistung, ca 9$ für 1000 Follower) oder über den Kauf von ganzen Profilen mit vielen Follower über den Schwarzmarkt. Mehr Likes (Interaktionen) auf seine Posts erhält man über Engagement-Gruppen auf WhatsApp oder Telegram, das Kaufen von Power-Likes von grossen Accounts oder über den Einkauf von Engagement mittels Kommentaren und/oder Likes.

So erkennt man diese Manipulationen
Eine einheitliche, SW basierte Methode zur Erkennung von unechten Followern und Likes ist uns nicht bekannt. Das SRF Data Team hat im Oktober 2017 ein Skript erstellt und auf GitHub publiziert, mit dem rund 7 Millionen Follower-Profile von 115 Influencer aus der Schweiz ausgewertet wurden. Die dabei angewandte Methodik ist in diesem FAQ von SRF beschrieben. Diese Auswertung hat gezeigt, dass der Anteil der Fake Follower zwischen 5 und 25 Prozent liegt. Je mehr Follower eine Person hat, desto grösser war der Anteil der Fake Follower gemäss dieser Datenanalyse des SRF. Eine fundierte Auswertung von unechten Likes und Kommentaren ist uns nicht bekannt.

Das Statement von Instagram (19. November 2018)
Instagram schreibt: „Täglich gehen mehr und mehr Creators mit Unternehmen Partnerschaften ein. Erfolgreiche Kooperationen können den Creators, Unternehmen und vor allem den Kunden einen Mehrwert einbringen. Damit diese Partnerschaften auch zukünftig für echte Erlebnisse und Interaktionen sorgen, werden wir nicht authentische „Gefällt mir”-Angaben, Abos und Kommentare von Konten zu entfernen, die mithilfe von Drittanbieter-Apps ihre Popularität steigern. Wir haben maschinelle Lerntools zur Identifizierung von Konten entwickelt, die diese Dienste in Anspruch nehmen. Nicht authentische Aktivitäten können so entfernt werden….” Hier findest du den ganzen Beitrag >>
So prüfen wir die Profile der Creators & Influencer

  • Eine hohe Engagement Rate (>5%). Das bedeutet, dass ein Grossteil der Follower mit den Beiträgen interagieren. Engagement Rate = Summe der Interaktionen / Anzahl Follower
  • Eine konsistentes Engagement über die letzten 50 Beiträge
  • Ein vernünftiger Anteil von bezahlten Beiträgen im Feed
  • Ein typischer Verlauf der Interaktionen auf einen Beitrag innerhalb der ersten Stunden

Das unternimmt PICSTARS, um Fake zu verhindern

  • Prüfung von jedem Influencer auf verdächtige Merkmale, bevor diese für eine Kampagne beauftragt werden
  • Kontrolle der einzelnen Posts während einer Kampagne auf verdächtige Merkmale
  • Direkte Konfrontation der Influencer bei Verdachtsmomenten für eine Stellungnahme
  • Sanktionen und Ausschluss für weitere Kampagnen, wenn der Verdacht auf FAKE sich erhärtet

Unser Fazit zum Thema Fake Follower & Likes
Eine laufende Kontrolle der Influencer und deren Posts durch die Auftraggeber oder die Vermittler von Kampagnen ist sehr wichtig. Ebenso haben professionell arbeitende Influencer/ Content Creators ein grosses Eigeninteresse daran, Ihre Profile laufend zu prüfen und zu bereinigen, damit möglichst wenige qualitativ fragwürdige Follower, Likes oder Kommentare auf ihren Social Profilen
vorkommen.

Unsere Top 5 der Instagram Trends 2019

Unsere Top 5 der Instagram Trends 2019

Möchtest du im neuen Jahr auf Instagram so richtig Gas geben? Hast du das Ziel noch besseren Content zu produzieren, mehr Follower zu begeistern und deine Reichweite zu erhöhen? Dann solltest du jetzt gut aufpassen! Hier kommen unsere Top 5 der Instagram Trends für 2019.

#1 INSTAGRAM STORIES

Die Relevanz von Stories wird zunehmen. Im vergangenen Jahr waren es bereits 400 Mio. aktive Instagram User, die täglich Stories posten und konsumieren (Statista, 2019). Facebook und die meisten Experten sehen darin erst den Anfang. Laut Facebook-Gründer Mark Zuckerberg werden Stories in Laufe dieses Jahres die Feed-Posts als dominierende Content Form ablösen. Es lohnt sich also vermehrt auf Stories zu setzen und diese fix im Content Plan 2019 einzuplanen! Unsere Tipps zum Erstellen von Instagram Stories findest du hier.

#2 OFFLINE ERLEBNISSE  (REISEN, EVENTS, PARTYS)

Klingt im ersten Moment nicht nach Social Media, ist aber einer der wichtigsten Trends im Influencer Business. Brands setzten bei der Zusammenarbeit mit Influencer immer stärker auf echte Erlebnisse wie Reisen und Events sowie auf besonders fotogene Installationen in Stores. Damit schaffen sie für die Influencer “Instagramable Moments”. Diese einzigartigen Moment teilen die Influencer dann auf Social Media. Das Resultat ist meist hochwertiger Content, von dem Brand und Influencer gleichzeitig profitieren. Ein gutes Beispiel dafür sind die “Pleasure Stores” von Magnum. In den Stores kann jeder seine eigene Eis-Kreation erstellen und mit seiner Community auf Social Media teilen. Direkt im Store gibt es überall inszenierte Instagram Photo Spots inkl. #magnum Tag.

#3 AUTHENZITÄT

Influencer mit einem authentischen Auftritt sind glaubwürdiger und daher attraktiver für Follower wie auch für Brands. Während perfekt inszeniert Selfies und gestellte Bilder immer weniger Aufmerksamkeit bekommen, profitieren Accounts, die Menschlichkeit und teilweise auch Schwächen zeigen. Wir erwarten, dass sich diese Entwicklung im 2019 noch weiter verstärken wird.

#4 DIE MICROS KOMMEN

2019 soll auch das Jahr der Micro- oder Nano-Influencer werden. Ein Blick auf die Entwicklungen in der Influencer Branche zeigt klar, dass Brands vermehrt mit kleineren Influencer (1’000 bis 10’000 Follower) zusammenarbeiten. Micro-Influencer sind sehr authentische Botschafter, die eng mit ihrer Community verbunden sind. Zudem sind sie auch bereit für wenig Geld oder für Produkte einen Post zu machen. Eine Option, welche vor allem für Brands mit kleinerem Budget spannend sein kann.

#5 IGTV / VERTICAL VIDEO

Mit dem Release von Instagram TV letzten Sommer setzt Instagram stark auf Videos im vertikalen Format. Youtube ist dem Trend bereits gefolgt und unterstützt nun auch Hochformat-Videos ohne die schwarzen Balken am Rand. Man kann also davon ausgehen, dass wir im 2019 Videos immer öfter im Hochformat ansehen werden. Natürlich auch in den Stories (siehe #1). Ein idealer Zeitpunkt um dieses neue Format für deinen Content zu nutzen.
Möchtest du noch mehr Prognosen zum Thema “Instagram 2019”? Dann empfehlen wir dir die Artikel von LaterIconosquare oder dem Forbes Magazin.

Influencers meet Venom: Kinofilm Vermarktung durch Influencer Marketing

Zum Start der neuen Marvel Verfilmung hat PICSTARS in Zusammenarbeit mit Sony Pictures Releasing Switzerland eine Influencer Kampagne mit 16 ausgewählten Influencern lanciert. Während zwei Wochen haben die Influencer jeweils mit einem kreativen Post auf den Kinostart von Venom in der Schweiz aufmerksam gemacht. Das Resultat: 16 Posts, 26’200 Interaktionen, 1.9 Mio Reach.

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Wie finde ich die richtigen Hashtags?

Hashtags – Qualität oder Quantität?

Hashtags sind DAS Tool in sozialen Netzwerken, um deine Beiträge für möglichst viele User sichtbar und interessant zu machen. Deswegen neigen manche Nutzer von Instagram und Co. dazu, ihre Posts mit möglichst vielen mehr oder weniger passenden Schlagworten zu versehen. Das kann nervig sein und im schlimmsten Fall vom Algorithmus als Spam eingestuft werden. Deshalb gilt auch bei Hashtags: Lieber Qualität als Quantität.


Hier unsere Tipps für bessere Hashtags:

Tipp 1 – sei kreativ!
Suche nach Hashtags, die etwas mit dir oder deinem Profil zu tun haben und die bisher keiner nutzt. Wenn in Zukunft ein User danach sucht, stösst er automatisch auf dein Profil.

Tipp 2 – vermeide zensierte Hashtags
Damit sind keine offensichtlich anstössigen Begriffe gemeint. Instagram zensiert auch Hashtags, die schlicht und einfach zu oft verwendet werden (zum Beispiel #streetphoto; Stand 19.11.2018), denn bei häufiger Verwendung sind auch mehr Beiträge dabei, die gegen die Richtlinien von Instagram verstossen. Dadurch kommt es zur zeitweisen oder auch längeren Zensur bestimmter Begriffe. Ausprobieren ob ein Hashtag zensiert ist kannst du ganz leicht, in dem du ihn in die Suche eingibst. Erscheint er dort nicht als Vorschlag, ist er wahrscheinlich zensiert.

Tipp 3 – verwende nicht zu viele Hashtags
Zugegeben: hier scheiden sich die Geister und man findet online die verschiedensten Empfehlungen, wie viele Hashtags man verwenden sollte. Im Zweifelsfall gilt aber: weniger ist mehr. Suche dir lieber die richtigen Hashtags als krampfhaft zu versuchen die 30 erlaubten (bzw. von Instagram angezeigten) zu erreichen. Schliesslich möchtest du deine Abonnenten auch nicht mit Posts und tausenden von Hashtags nerven.

Tipp 4 – Spickeln erlaubt!
Schau dir Profile an, die deinem ähnlich sind und analysiere welche Hashtags dort verwendet werden. Am besten orientierst du dich dabei natürlich nicht nur an einem anderen Profil, sondern schaust dir möglichst viele verschiedenen an. So bekommst du einen besseren Überblick was gut ankommt und was weniger. Ausserdem kannst du so erfahren, wie andere Profile mit ihren Abonnenten interagieren, wie sie ihre Instagram Captions verfassen (wenn du wissen willst, was es dabei zu beachten gibt geht es hier zu unserem Blogeintrag) und zum Beispiel auch wie häufig sie posten.

Tipp 5 – nutze Hashtags in deiner Story!
Hashtags haben mittlerweile ihre eigenen Storys. Wenn du also Hashtags in deiner Story verwendest steigt die Chance, dass deine Story auch von neuen potentiellen Followern entdeckt wird. Auch hier empfiehlt es sich auf “kleinere” Hashtags zurück zu greifen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass deine Story in der Story des Hashtags länger zu sehen ist. Möchtest du noch mehr Tipps und Tricks zum Thema Story? Dann geht es hier zu unserem Blogpost.

Forschungsgebiet Influencer Marketing

Influencer Marketing gewinnt auch in der Marketingforschung immer mehr an Bedeutung. Jana Gross, Doktorandin an der ETH Zürich, forscht aktiv im Bereich Social Media und arbeitet dabei eng mit PICSTARS zusammen. In einem persönlichen Gespräch haben wir mit Gross über Influencer Marketing als Forschungsfeld und über die Zusammenarbeit mit PICSTARS gesprochen.

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10 Tipps und Tricks für deine Instagram Story

Tell your story!

Das Thema Instagram Story ist schon lange nichts Neues mehr. Trotzdem gibt es Tipps und Tricks mit denen du noch mehr aus deinen Storys heraus holen und diese noch ansprechender gestalten kannst.

Mittlerweile nutzt und kennt JEDER die Story Funktion auf Instagram. Und beehrt den Rest seiner Community mit mal mehr mal weniger sinnvollen Beiträgen. Zwischen dieser Flut aus Storys gilt es heraus zu stechen. Doch wie gelingt das am besten? Wenn du die folgenden 10 Tipps und Tricks kennst, kannst du die perfekte Instagram Story gestalten.
Tipp 1 – Struktur:
Follower, die deine Story oft anschauen wissen so irgendwann zu welchen Anlässen du Storys postest. Auch eine gewisse Regelmäßigkeit ist von Vorteil – zum Beispiel nicht eine Woche keine Storys und dann aber 20 pro Tag, sondern ungefähr jeden Tag gleich viel.
Tipp 2 – Storytelling:
Überlege dir wie deine Storys zusammenhängen. Abwechslung ist gut, trotzdem sollten deine Themensprünge nicht zu gross sein. Das kann schnell sehr chaotisch wirken und deine Follower dazu bringen deine Storys zu überspringen. Lässt sich statt dessen ein roter Faden erkennen, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie auch die nächste Story sehen wollen. Zu langweilig sollte dein Content aber natürlich auch nicht sein. Versuche eine gute Mischung aus sich wiederholenden Stilen und neuem Content zu erreichen.
Tipp 3 – Spannung:
Dieser Tipp schließt direkt an Tipp 2 an – baue Spannung auf, erwähne etwas, dass deine Follower neugierig macht und löse das erst in einer späteren Story auf. Damit kannst du erreichen, dass deine Follower direkt auf deine Story klicken – wenn sie dies öfter tun erscheint deine Story nämlich immer weiter vorne im Feed – und wird dadurch auch eher angeklickt.
Tipp 4 – Umfang:
Wie oben schon erwähnt: 20 Storys pro Tag sind zu viel des Guten. Wenn die kleinen Balken oben im Bildschirm kaum noch zu zählen sind, hast du es vermutlich etwas übertrieben. Stelle dir am besten einfach vor, du wärst einer deiner Follower: Würdest du wirklich alle Storys anschauen oder wärst du eher demotiviert und würdest zum nächsten User swipen? 4-5 Storys pro Tag im Schnitt sollten genügen.
Tipp 5 – Persönlichkeit:
Deine Follower wollen etwas über dich erfahren – das heißt nicht, dass du deswegen alles über dich preisgeben musst. Allein dadurch, dass du ab und zu ein Video von dir postest (anstatt eines Fotos), erschaffst du ein Gefühl von Nahbarkeit deinen Followern gegenüber. Bleibe dir selbst treu – so wirkst du am authentischsten!
Tipp 6 – Business Account:
Wenn du ein Business Profil hast, bekommst du deutlich mehr Informationen zu deinen Storys: Wie oft wurden sie weiter gewischt, auf Tags geklickt usw. Aus diesen Statistiken kannst du wertvolle Informationen darüber ziehen, welche Inhalte bei deinen Followern gut ankommen und welche weniger. Ausserdem bietet ein Business Account dir weitere Vorteile, zum Beispiel die Möglichkeit Promotions zu schalten.

Tipp 7 – Texte
Viele schauen Storys von unterwegs an und daher oft ohne Ton. Versuche deine Instagram Story so zu gestalten, dass auch ohne Ton klar ist um was es geht. Natürlich kannst du nicht alles was du sagst in Textform in die Story packen, doch wenn du deine Follower neugierig machst, schauen sie sich deine Story vielleicht später nochmal an, um sie dann mit Ton sehen zu können.
Tipp 8 – Nutze Geo-Tags
Verwende dabei am besten nicht zu beliebte Tags, denn die Wahrscheinlichkeit dass deine Story dort gesehen wird ist kleiner. Bei weniger bekannten Tags hast du eine höhere Chance in der Local Story zu erscheinen und dort auch über einen längeren Zeitraum angezeigt zu werden.
Tipp 9 – Einstellungen optimieren
Über die drei Punkte in der unteren rechten Ecke gelangst du zu den Einstellungen deiner Story. Hier kannst du Festlegen ob dir Nachrichten auf deine Stories geschickt werden können bzw. auch von wem.
Tipp 10 – Design Hacks
Gestalte deine Instagram Story optisch ansprechend: GIF’s, Hashtags und Texte bieten dir viele Möglichkeiten dazu. Mit ein paar kleinen Tricks kannst du dich auch hier von der Masse abheben.
Zum Beispiel in dem du Texte mit Schatten versiehst. Das geht ganz einfach, in dem du den gleichen Text zwei mal erstellst und den unteren davon dunkler färbst.
Wenn du auf einen neuen Post aufmerksam machen oder ein Bild zum Teil verdecken willst, gibt es außerdem noch den Trick mit der farbigen Fläche und dem Radiergummi – dazu wählst du den Marker und eine Farbe aus und hältst dann mit deinem Finger für ein paar Sekunden den Bildschirm gedrückt. Anschließend wählst du den Radiergummi aus und legst die Stellen des Bildes, die du zeigen möchtest wieder frei!
Wenn du wissen willst wie du Videos im Hochformat am besten bearbeitest um deine Story noch ansprechender zu gestalten, dann lese dir auch unseren Blogeintrag über die Top 3 Vertical Video Editing Apps durch.

Instagram Captions und was es dabei zu beachten gibt!

How to write good Instagram Captions

Instagram erkennt, wie lange andere User an deinem Post verweilen. Dadurch erfasst der Algorithmus die Relevanz deines Profils. Diese Verweildauer lässt sich durch gute Instagram Captions, also den Text unter deinem Post, positiv beeinflussen. Wir zeigen dir die besten Tipps und Tricks!

Wenn du also einen neuen Post verfasst, überlege dir, um welches Thema es geht und wie du deine Abonnenten ansprechen kannst. Einfach nur deinen Tag zu beschreiben ist auf Dauer etwas zu langweilig und auch tiefsinnige Zitate hauen keinen vom Stuhl. Überlege dir was dich selbst ansprechen würde und welcher Text deine Aufmerksamkeit erregen würde. Bei bezahlten Posts solltest du ausserdem darüber nachdenken, wie du den Interessen des Brands gerecht werden kannst und welches Ziel die Kampagne verfolgt. Trotzdem solltest du dir selbst treu bleiben und auch zu deiner Meinung stehen. Alles andere wirkt auf Dauer nicht authentisch und wird deine Glaubwürdigkeit bei deinen Followern negativ beeinflussen.
Die Instagram Captions sind auch eine gute Möglichkeit einen Austausch zwischen dir und deinen Abonnenten anzuregen. Zum Beispiel kannst du ihnen eine Frage stellen oder ein Thema ansprechen, zu dem deine Follower ihre Meinung äussern können. Dadurch kannst du ganz nebenbei auch mehr über deine Abonennten lernen und herausfinden, was sie interessiert und wie du sie am besten ansprechen kannst.

Ausser der Qualität deiner Captions, gibt es aber auch noch andere Tipps und Tricks:

Tipp 1 – Erwähne das Wichtigste zuerst: Bedenke, dass dein Text nach drei bis vier Zeilen nicht mehr zu sehen ist und deine Follower auf „mehr“ klicken müssen um den gesamten Text zu lesen. Die ersten Zeilen müssen also schon so neugierig machen, dass sie auch den Rest deiner Bildunterschrift lesen wollen. Ansonsten ist die Gefahr gross, dass sie einfach weiter scrollen ohne deinen Text bis zum Ende gelesen zu haben. Auch hier kannst du dir überlegen bei was du selbst auf „mehr“ klicken würdest.
Tipp 2 – Call to Action: Natürlich sollte dieser nicht zu erzwungen klingen. Versuche möglichst natürlich deinem Text eine Frage oder eine Aufforderung hinzu zu fügen.
Tipp 3 – Emojiis: Emojis können deinem Text Persönlichkeit verleihen und deine Aussage unterstreichen. Natürlich muss das aber zu deinem Profil und zu dir passen.

So machst du bessere Bilder!

Tipps für eine bessere Bildqualität

Für eine gute Reichweite und viele Interaktionen ist die Bildqualität auf Social Media sehr wichtig. Doch was bedeutet das eigentlich genau und auf was sollte man achten? Im folgenden Text findest du einfache Tipps, die dir helfen auch ohne teure Kamera bessere Bilder zu machen.

Auflösung und Beleuchtung
Versuche dein Bild möglichst hochauflösend zu Fotografieren. Wenn du eine Kamera nutzt gibt es unter den Einstellungen die Möglichkeit die Bildauflösung anzupassen – wähle hier mindestens die mittlere Auflösung an. Um aus deinen Möglichkeiten das Beste heraus zu holen solltest du vor allem aber auf die Beleuchtung achten. Dir ist vielleicht schon aufgefallen, dass Bilder anfangen zu „rauschen“, also verpixelt zu werden, wenn die Umgebung zu dunkel ist. Unterbelichtete Bilder wirken außerdem farblos und die Konturen der dunklen Bereiche verschwinden. Oft kannst du solche Bilder noch in der Nachbearbeitung retten, aber auch das sollte nur eine Notfallmaßnahme sein, denn das geht zu Lasten der Auflösung.

Stelle also sicher, dass dein Motiv hell genug ist. Zu hell sollte es aber auch nicht sein, denn dann passiert das Gegenteil und die hellen Bereiche verlieren die Konturen. Außerdem wirken die Farben bleich und ausgewaschen.
Beim Fotografieren mit dem Handy ist es wichtig, dass du nicht den dunkelsten oder den hellsten Punkt im Bild fokussierst, sondern den Fokus auf einen Bereich mit mittlerer Helligkeit legst. So kann dein Handy die Kameraeinstellungen am Besten auf die vorhandene Lichtsituation anpassen. Wenn du dich noch ausführlicher über das Thema Belichtungskorrektur informieren möchtest, findest du hier einen interessanten Artikel mit detaillierten Erklärungen.

Nachbearbeitung
Wenn es um die Nachbearbeitung geht bieten dir die Filter und die manuellen Bearbeitungsparameter von Instagram eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Wenn das nicht genügt gibt es weitere Apps wie zum Beispiel VSCO, Picsart, Snapseed und viele mehr. Wichtig bei der Nachbearbeitung: weniger ist meist mehr. Alles nur scharf zu zeichnen ist nicht die Lösung. Sind Personen abgebildet kann das schnell zu viel des Guten sein. Schließlich soll man nicht jedes kleine Fältchen und Pickelchen sehen – hier ist weniger also definitiv mehr!
Generell kann man bei der Nachbearbeitung sagen: vieles ist Geschmackssache, aber in den meisten Fällen wirkt dein Bild am besten, wenn es eine natürliche Bildstimmung behält.

Umgebung/Motiv
Überlege dir vor dem Fotografieren worauf es bei deinem Bild ankommt. Welche Message möchstest du herüber bringen, was ist wichtig und was eher nicht. Versuche dein Motiv möglichst so zu wählen, dass das Auge des Betrachters nicht von unwichtigen Details abgelenkt wird. Achte drauf, dass die wichtigen Dinge fokussiert werden. Wenn du Menschen fotografierst (oder selber fotografiert wirst) achte darauf, dass das Gesicht zum Licht gedreht wird. Dadurch wird das Gesicht gleichmäßig beleuchtet und es entstehen keine unschönen Schatten.