Vertiefen Sie Ihr Wissen über Social Media Marketing und Influencer Marketing mit Picstars und Jana Gross

Vertiefen Sie Ihr Wissen über Social Media und Influencer Marketing mit Picstars und Jana Gross

Wir haben bereits in unserem Blog Artikel hier von unserer Zusammenarbeit mit Jana Gross von der ETH Zürich berichtet. Dabei erläuterte Jana den Schwerpunkt ihrer Influencer Marketing Forschung und zeichnete die Zusammenarbeit mit Picstars auf. Nun starten wir eine Blog Serie mit Jana als Gastautorin. Wir freuen uns sehr auf die kommenden Artikel von Jana und übergeben ihr hiermit das Wort.

Haben Sie sich je gefragt:
  • Wie kann ich erfolgreiche Content Creator (auch Influencer genannt) für meine Marketingkampagne in den sozialen Medien identifizieren?
  • Wieso liken oder kommentieren Menschen einen Post auf Facebook oder Instagram?
  • Wie kann ich meine Social Media-Marke besser positionieren und mich von anderen Content Creator unterscheiden?

In Zusammenarbeit mit Picstars soll diese Serie von Blog-Beiträgen derartige Fragen beantworten.

Ich bin Doktorandin an der ETH Zürich und erforsche seit einigen Jahren das Phänomen „Influencer Marketing“ in den sozialen Netzwerken. Die sozialen Medien und ihre Phänomene faszinieren mich seit vielen Jahren. Social Media gehört für mich mit zu einem Kernbestandteil der Digitalisierung, da die sozialen Medien die Kommunikation der Menschen fundamental verändert haben. Der Wandel wie Menschen miteinander kommunizieren und die daraus entstehenden Dynamiken stellen heutzutage eine grosse Herausforderung für die Unternehmen dar. Diese Veränderungen zu analysieren und zu optimieren, hat mich angetrieben, in diesem Bereich zu doktorieren. Ich hoffe, mein Wissen und meine Faszination zu diesen Themen mit Ihnen teilen zu können.

In meiner Forschung möchte ich die Dynamiken zwischen Unternehmen, Konsumenten und Content Creator besser verstehen und bestmöglich gestalten. Hierbei verbinde ich Data Science mit Social Media und Influencer Marketing, um das vorhandene Wissen in diesen Bereichen zu erweitern. Mir ist es wichtig, die verschiedenen Sichtweisen von Unternehmen, Konsumenten und Content Creator in meine Forschung miteinfliessen zu lassen. Dabei können verschiedene Forschungsansätze angewendet werden. Meine Forschung soll allen Beteiligten im Bereich Social Media und Influencer Marketing Wissen und Mehrwert liefern.

Gemeinsam mit Picstars untersuchen und beantworten wir relevante Fragen zum Thema Influencer Marketing. Wir wenden verschiedene Forschungsansätze an wie zum Beispiel Umfragen, Experimente und Auswertungen von Felddaten. Ziel ist es, gemeinsam das Wissen von Social Media und insbesondere Influencer Marketing für alle zu erweitern.

Unser Ziel für Sie,
  • …als Unternehmen ist, dass Sie Ihre Social Media Marketing Strategie und Ihr Influencer Marketing umzusetzen und optimieren können.
  • …als Content Creator ist, dass Sie sich mit Ihrer Social Media Marke stärker positionieren und von der Konkurrenz abheben können.

In den kommenden Tagen starten wir mit dem ersten Beitrag zum Thema „10 Begriffe aus dem Influencer Marketing, die Sie kennen sollten“.

JANA GROSS

Jana Gross ist Doktorandin an der ETH Zürich und doktoriert im Bereich Social Media und Influencer Marketing. Die Welt der sozialen Medien begeistert sie. Gerne teilt sie ihre Faszination und Wissen rund um aktuelle Themen in Social Media und Influencer Marketing. Im Rahmen unserer gemeinsamen Blog-Serie wird sie hier in den nächsten Wochen regelmässig Beiträge schreiben.

Wie sicher ist dein Instagram Account?

Wie sicher ist dein Instagram Account?

Hinter dem Aufbau eines professionellen Instagram Accounts steckt viel Arbeit und Leidenschaft. Doch wie sicher ist dein Profil? Eine einfache und effektive Möglichkeit um deinen Account vor Missbrauch zu schützen, ist die Two Factor Authentication. In diesem Beitrag zeigen wir dir wie du dein Profil sicher machst.

Wenn man als User realisiert, dass der eigene Account gehackt wurde, ist es meist schon zu spät. Plötzlich folgt man völlig fremden Profilen oder es erscheinen Bilder, die man nie selber gepostet hat. In einigen Fällen kann man sich gar nicht mehr einloggen und muss den Account sperren lassen. Ein grosser Verlust, den alle Creators so gut wie möglich verhindern möchten. Die effektivste Methode um solche unerwünschten Account-Übergriffe zu verhindern, ist die zweistufige Authentifizierung. Diese kann in einigen einfachen Schritten direkt in der Instagram App vorgenommen werden:

Die Authentifizierung erfolgt jeweils bei der ersten Anmeldung über ein neues Gerät. Damit kann kontrolliert werden, ob es wirklich du bist und kein unbekannter Hacker. Falls du dich für eine Authentifizerungs-App entscheidest, empfehlen wir die Google Authentificator App, welche im iTunes Store und im Google Playstore heruntergeladen werden kann.

Möchtest du deinen Account zu einem echten Tresor machen und die Two Factor Authentication ist dir noch nicht genug? Hier drei weitere Tipps für Account-Security Profis:

Sicheres Passwort wählen: Die Wahl eines guten Passworts macht dein Profil noch sicherer. Wie du ein gutes Passwort wählst, erfährst du hier.
Passwort regelmässig ändern: Behalte dein bestehendes Passwort nur für eine beschränkte Zeit und ändere deinen Zugang regelmässig.
Authorisierte Apps: Unter den Profileinstellung von Instagram kannst du nachschauen, welche Apps Zugang auf deinen Account haben (nur in Desktop Version). Lösche den Zugriff für unseriöse oder nicht benötige Apps.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann könnte dich auch unser Experten-Beitrag zum Thema Fake Follower oder der Artikel über das perfekte Timing von Social Media Posts interessieren.

Die beste Zeit zum Posten

Die beste Zeit zum Posten

Um eine nachhaltige Instagram Followerschaft aufzubauen braucht es Content, der deine Follower anspricht – der Engagement schafft. Postest du jedoch nicht zur richtigen Zeit, werden die meisten deiner Follower deine Inhalte gar nicht sehen.

“The best time to post” ist ein beliebtes Blog-Thema. So findet man auch etliche Blog-Artikel und Analysen, die die beste Zeit zum Posten evaluiert haben. Diese Artikel geben gute Indikatoren zum optimalen Posting-Zeitpunkt – beispielsweise am frühen Morgen oder zur Mittagszeit während Arbeitstagen. Es ist leicht nachvollziehbar, dass viele Menschen ihr Smartphone direkt nach dem Aufwachen checken und sich auch über Mittag die neusten Infos aus ihren Social Media Kanälen holen.

Doch sind diese Zeiten auch die besten Posting-Zeiten für deinen Account?

Jeder Account hat sein eigenes Publikum mit Followern, die sich in unterschiedlichen Ländern und somit Zeitzonen bewegen. Deshalb ist es wichtig, dass du deine eigene beste Zeit zum Posten findest. Dies hilft dir dabei, mehr Follower zu erreichen und ein höheres Engagement zu erzielen.
Aktualität hat hinsichtlich des Instagram Algorithmus seit jeher eine Rolle gespielt. Seit dem neuen Algorithmus hat sie nochmals an Relevanz gewonnen. Dies hat Instagram anfangs 2018 bekannt gegeben.
Für dich bedeutet das, dass du deine Posting-Zeit so optimieren musst, dass du zu dem Zeitpunkt postest, wenn die meisten deiner Follower online sind. Der Blog-Post von Later hat dafür eine einfache, einleuchtende Erklärung: “Stell es dir so vor: da Instagram jetzt “neue” Inhalte in den Feeds der Nutzer priorisiert, ist die Chance, dass deine Follower deine Inhalte sehen am grössten, wenn du dann postest, wenn die meisten von ihnen aktiv in der App scrollen”.
Dies ist der Grund, weshalb es so wichtig ist, dass du deine persönliche optimale Posting-Zeit ermittelst. So überlistest du den Instagram Algorithmus um deine Reichweite zu erhöhen und mehr Interaktionen zu erzielen.

Wie findest du deine optimale Posting-Zeit?

Einer der wichtigsten Punkte um die optimale Zeit zu finden, sind die Zeitzonen deiner Follower. Am einfachsten ermittelst du diese über die Instagram Insights. Achtung: du hast nur Zugriff auf die Instagram Insights, wenn du einen Instagram Business Account besitzt. Hier findest du mehr Infos zu den Vorteilen eines Instagram Business Profils.
In den Insights findest du viele hilfreiche Informationen zu deinen Followern: wie sind deine Follower geografisch verteilt, welches Geschlecht haben sie, wie alt sind sie und fast am wichtigsten, wann sind sie auf Instagram aktiv.
Indem du dir die häufigsten Städte bzw. Länder anschaust, findest du heraus, in welchen Zeitzonen sich deine Follower befinden. Zusammen mit den Daten zur Aktivität deiner Follower bestimmst du, wann du in deiner eigenen Zeitzone posten musst, damit du deine Follower erreichst. Am besten und einfachsten ist natürlich, wenn sich du und deine Follower in derselben Zeitzone befinden.

Teste verschiedene Zeiten

Wenn du selbst genauer testen möchtest, welche Zeiten und Wochentage bei deinen Follower am besten funktionieren, findest du hier eine einfach Anleitung, wie du solch einen Test aufbauen kannst.
Wenn du mehr über die Instagram Insights erfahren möchtest, findest du hier einen guten Überblick von allfacebook.de.

Influencers meet Venom: Kinofilm Vermarktung durch Influencer Marketing

Zum Start der neuen Marvel Verfilmung hat PICSTARS in Zusammenarbeit mit Sony Pictures Releasing Switzerland eine Influencer Kampagne mit 16 ausgewählten Influencern lanciert. Während zwei Wochen haben die Influencer jeweils mit einem kreativen Post auf den Kinostart von Venom in der Schweiz aufmerksam gemacht. Das Resultat: 16 Posts, 26’200 Interaktionen, 1.9 Mio Reach.

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Forschungsgebiet Influencer Marketing

Influencer Marketing gewinnt auch in der Marketingforschung immer mehr an Bedeutung. Jana Gross, Doktorandin an der ETH Zürich, forscht aktiv im Bereich Social Media und arbeitet dabei eng mit PICSTARS zusammen. In einem persönlichen Gespräch haben wir mit Gross über Influencer Marketing als Forschungsfeld und über die Zusammenarbeit mit PICSTARS gesprochen.

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IGTV – Starte deinen eigenen TV Channel auf Instagram

IGTV – Starte deinen eigenen TV Channel auf Instagram

Das neue Feature Instagram TV machts möglich. Seit Juni 2018 kannst du über dein bestehendes Instagram Profil ganz einfach längere Videos mit deinen Follower teilen. Doch was bringt dir IGTV wirklich und was solltest du beim Veröffentlichen der Videos beachten?
Was bringt dir IGTV?

Das neue Feature gibt dir die Möglichkeit, dein Profil abwechslungsreicher zu gestalten. Während die Dauer von Videos auf Instagram bisher auf eine Minute beschränkt war, kannst du nun bis zu einstündige Videos über Instagram TV posten. Deine IGTV Beiträge werden im oberen Teil deines Profils neben den Story Highlights angezeigt. Die Videos kannst du mit anderen Beiträgen verlinken. Die Videos sind ein gutes Mittel, um die Vielseitigkeit deines Contents zu erhöhen.

Wie Instagram betont, ermöglicht dir IGTV, eindrucksvollere und emotionalere Geschichten im Videoformat zu veröffentlichen. Diese bringen die dich noch näher mit deinen Follower zusammen. Natürlich können die Videos wie normale Posts auch geliked, kommentiert und geteilt werden, was sich positive auf die Reichweite deines Profils auswirkt.
Hinzu kommt, dass das Feature noch ganz neu ist. Wenn du jetzt mit einem IGTV Channel startest kannst du dich noch von anderen Creators abheben und deine Sichtbarkeit auf Instagram erhöhen.
Zusammengefasst bringt dir Instagram TV:

  • Abwechslungsreicheres und vielseitigeres Profil
  • Höheres Engagement & Reichweite durch emotionale Videoinhalte
  • First Mover Vorteile und gesteigerte Aufmerksamkeit

Wie nutzt du IGTV?

Die Videos kannst du ganz einfach über die normale Instagram App posten. Der Channel ist in wenigen Schritten eingerichtet und schon bist du bereit für dein erstes Video. Als Alternative bietet Instagram für IGTV auch eine separate App an.
Für den Upload benötigst du ein MP4 Video im Hochformat (4:5 oder 9:16). Wenn du wissen willst, wie du Videos im Hochformat abspeicherst, hilft dir dieser Artikel weiter. Mit dem neuen Angebot des vertikalen Vollbildformats will Instagram das Anschauen von längeren Videos übers Smartphone attraktiver gestalten. Mehr Infos dazu findest du hier.

Unsere Tipps für dein Instagram TV Channel

  • Nutze die Beschreibung des Videos um mit Links auf andere Channels oder Inhalte zu verweisen.
  • Verwende Instagram Stories als Trailer für deine IGTV Videos.
  • This is the moment! Warte nicht zu lange und gehöre zu den Pionieren auf Instagram TV

Wenn du die Sichtbarkeit deines Instagram Profil weiter verbessern willst, spielt auch der Instagram Algorithmus eine wichtige Rolle. Schau dir dazu unseren Beitrag zum Thema an.

Werbe-Kennzeichnung von Social Media Beiträgen

Die korrekte Werbe-Kennzeichnung von Social Media Beiträgen

#werbung, #ad, #sponsored – Was ist zu beachten? Die Kennzeichnung von Werbung auf Social Media ist ein aktuelles und wichtiges Thema. Es kursieren viele verschiedene Meinungen und selbst die Rechtsprechung ist sich uneinig. Damit Influencer auf Social Media auf der sicheren Seite sind, müssen sie einige Punkte beachten. Verantwortlich für die korrekte Kennzeichnung ist die Person, welche einen Beitrag über seine Social Media Profile teilt. 
Die folgenden Guidelines orientieren sich an der Praxis in Deutschland.

Wann muss ein Social Media Beitrag als Werbung gekennzeichnet werden?

  • Sobald ein Influencer einen wirtschaftlichen Vorteil durch eine Kooperation hat, müssen alle daraus resultierenden Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden.Wer eine Dauerleihgabe, eine Entlohnung oder ein Geschenk erhält, muss den daraus resultierenden Social Media Beitrag als Werbung kennzeichnen. Dies gilt für Produkte wie auch für Dienstleistungen. 
  • Eine Kennzeichnung ist ebenfalls notwendig, wenn Vorgaben für die Art der Darstellung oder des Ergebnis eines zur Verfügung gestellten Produktes gemacht werden. Das gilt auch, wenn z.B. Bilder, Texte oder Textteile vorgegeben werden. Dazu zählt auch die Pflicht einen Beitrag zu posten.
  • Strittig ist, ob ein selbst gekauftes Produkt, welches anschliessend auf Social Media empfohlen wird, als Werbung gekennzeichnet werden muss. Falls das Produkt ähnlich einem Werbefilm in den Mittelpunkt gestellt wird, ist die Kennzeichnung sicherlich zu empfehlen.

Wie wird Werbung korrekt gekennzeichnet?

  • Empfohlen wird “Anzeige” oder “Werbung”. Die Kennzeichnung sollte deutlich zu Beginn des Textes eingebaut werden.
  • Falls die Kennzeichnung zusätzlich als Hashtag angegeben wird, sollte dieser zu Beginn aller Hashtags aufgeführt werden.
  • Die Kennzeichnung sollte immer mit einem deutschsprachigen Begriff erfolgen.
  • Eine Kennzeichnung sollte NICHT zwischen den Hashtags versteckt werden.
  • Eine Kennzeichnung nur in Englisch (bspw. #ad) ist nicht ausreichend. Du kannst die Kennzeichnung jedoch mehrsprachig machen.

Hashtags über die PICSTARS App

Während der Planung einer Kampagne besprechen wir mit dem Auftraggeber, welche Hashtags über die PICSTARS App mitgegeben werden. Dabei empfehlen wir auch einen Hashtag zur Kennzeichnung der Werbung zu integrieren. Auch wenn der Kunde sich dagegen entscheidet, ist es dem Influencer freigestellt den Beitrag selbständig korrekt zu kennzeichnen.
Die Verantwortung zur korrekten Kennzeichnung eines Social Media Beitrages liegt bei der Person, die einen Beitrag publiziert. 
Das korrekte Kennzeichnen von Werbung schützt nicht nur vor Bussen und Abmahnungen, sie schafft auch mehr Vertrauen ins Influencer Marketing und verhilft zu mehr Transparenz. Unsere Ausführungen beziehen sich auf ein Informationsblatt, welches die Unternehmensberatung Weber Shandwick im Juni veröffentlicht hat. Ein sehr anschaulicher Leitfaden zur Kennzeichnung von Social Media Angeboten wurde ebenfalls von der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DE) zusammengestellt. Für weitere Informationen empfehlen wir dir den ausführlichen Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke auf allfacebook.deUnsere Ausführungen stellen keine Rechtsberatung dar. Je nach Umständen, anwendbarem Recht, Weiterentwicklung der Rechtsprechung, usw., ist eine genauere Betrachtung notwendig.

So erreichst du deine Follower über Instagram

So erreichst du deine Follower über Instagram

Der Instagram Algorithmus entscheidet an welcher Position im Feed ein Post angezeigt wird. Wer den Algorithmus versteht, kann diesen nutzen um mit seinen Posts eine höhere Sichtbarkeit und Interaktion zu erreichen. In einer Mitteilung vom Juni 2018 hat Instagram erstmals offiziell erklärt wie der Algorithmus funktioniert. Wir haben dir die wichtigsten Faktoren kurz zusammengefasst. 

Durch den Algorithmus sehen die User heute wieder rund 90 Prozent der abonnierten Beiträge. Davor lag der Durchschnitt gerade mal bei 50 Prozent. Als User kannst du die Sichtbarkeit deiner Beiträge grundsätzlich nur über das Timing und den Inhalt deiner Posts beeinflussen. Es gilt der Grundsatz: Interessanter Content zum richtigen Zeitpunkt erhöht die Sichtbarkeit. Alles andere bestimmt der Algorithmus.
Wie viele Follower deinen Post sehen macht der Algorithmus  hauptsächlich vom Interesse der Follower an deinem Post, der Aktualität des Beitrages und der Intensität der Beziehung zwischen dir und deinen Follower abhängig.

Ebenfalls relevant für den Algorithmus ist die Häufigkeit mit der ein Follower die Instagram App öffnet. Instagram versucht dem User immer die wichtigsten Posts seit seinem letzten Besuch anzuzeigen. Das bedeutet: User die sich weniger oft anmelden, bekommen ältere Beiträge angezeigt.
Hinzu kommt die Anzahl Personen denen ein Follower auf Instagram folgt. Wenn ein Nutzer vielen Profilen folgt hat Instagram eine grosse Auswahl an verschiedenen Beiträgen und zeigt daher weniger Posts einer einzigen Person an.

Entscheidend ist nebst den genannten Faktoren auch wie viel Zeit ein User pro Besuch auf Instagram verbringt. Kurze Aufenthalte führen dazu, dass die anderen genannten Faktoren stärker wirken. Bei längeren Nutzungszeiten werden wie Beiträge weniger stark priorisiert.
Wenn du diese Faktoren bei deinen Aktivitäten auf Instagram berücksichtigst, steht einer hohe Reichweite nichts mehr im Wege!
Mittlerweile betrifft der Algorithmus auch die Stories – bestimmt ist dir schon aufgefallen, dass du immer wieder die (neuen) Stories der gleichen Profile vorne angezeigt bekommst. Auch hier versteht Instagram mittlerweile, welche Profile dir “wichtiger” sind als andere. Dabei spielen die generellen Interaktionen zwischen deinem und dem anderen Profil eine Rolle, aber auch wie häufig du die Stories des jeweiligen Profils ansiehst, wie schnell nachdem sie gepostet wurden du sie angeschaut hast und wie lange du bei ihnen verweilst (also ob du schnell weiter klickst oder ob du dir die jeweilige Story komplett ansiehst).

Trotzdem ist Regelmäßigkeit beim Posten auch hier ein guter Tipp um vom Algorithmus als wichtig wahrgenommen zu werden.
Ausserdem gibt es zusätzlich zum Timing noch einige neue Tipps zur Steigerung deiner Reichweite:

Tipp 1:
Poste vermehrt auch Videos. Warum? Videos ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich als Bilder und deine Follower verweilen länger auf dem Post um zu sehen was passiert. Durch die längere Verweildauer wird dein Post vom Algorithmus als wichtiger wahrgenommen.

Tipp 2:
Verwende die Live Funktion in deine Story. Auch wenn dies keinen direkten Einfluss auf den Algorithmus hat, so bekommt doch jeder deiner Follower eine Push-Benachrichtigung – und geht darüber vielleicht auf deine Story oder sogar auf dein Profil.

Wenn es dich interessiert, wie sich emotionaler Content auf die Anzahl deiner Follower auswirkt, empfehlen wir folgenden Beitrag.

7 Fragen an Mark Sandmeier

1. Welche Art der Kommunikation spricht Sie an?
Ich bevorzuge eine kurze, direkte und offene Kommunikation über moderne Kommunikationskanäle, etwa wie bei WhatsApp, Slack oder Messenger. Und dennoch finde ich «ganze Sätze» und eine korrekte Schreibweise wichtig.
2. Was ist für Sie wichtiger: Text oder Bild?
In Zeiten überladener Werbekommunikation, «gläserner» Menschen und Profile, die alles teilen und kommunizieren wollen, und in Zeiten von Fake-News ist für mich das Bild oder Video wichtiger. Damit erhalte ich schneller einen guten Eindruck.
3. Wie werden wir Ihrer Ansicht nach in zehn Jahren kommunizieren?
Eine sehr gute Frage und sehr schwierig zu beantworten. Wenn wir daran denken, dass wir vor nicht allzu langer Zeit noch Briefe geschrieben haben, dann Mails, SMS, WhatsApp und heute «nur noch» mit Emojis kommunizieren. Spass beiseite: Ich glaube, die zentrale Frage ist nicht, wie wir kommunizieren, sondern mit wem und wie glaubwürdig der Inhalt ist. So werden wir aus meiner Sicht in ein paar Jahren Geschichten oder Artikel nur noch lesen, wenn sie jemand aus unserem Netzwerk empfiehlt und sie dadurch glaubwürdig sind.
4. Welches Soziale Netzwerk bevorzugen Sie geschäftlich und welches privat?
Für die geschäftlichen Kontakte bevorzuge ich das Netzwerk, bei dem man sich die Hand geben und in die Augen schauen kann. Technologisch hilft LinkedIn. Privat sind es Facebook für eher Content-orientierte Mitteilungen und Instagram für visuelle Mitteilungen.
5. Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Persönlicher Erfolg ist für mich, wenn ich glücklich und zufrieden bin. Geschäftlich bin ich erfolgreich, wenn meine Kunden und Anspruchsgruppen glücklich und zufrieden sind. Mit jobs.ch haben wir ab Beginn Stellensuchende gehabt, die uns geschrieben und für das Vermitteln der neuen Stelle gedankt haben. Bei meinem neuen Unternehmen Picstars haben wir Zuschriften von Nachwuchsathleten, die sich bedanken, weil sie dank Picstars.com Geld verdienen.
6. Wie verdienen denn die Nachwuchsathleten Geld?
Wir bauen einen Marktplatz auf mit Sporttalenten und Brands. Wir finden für die Brands die passenden Ambassadoren. Diese wiederum kommunizieren den Brand in ihrem Social-Media-Umfeld mit #tag-Kampagnen, Product Placement oder Real-time-Werbekampagnen. Die Brands profitieren von dieser grossen und vertrauenswürdigen Reichweite. Womit beide Seiten profitieren.
7. Dachten Sie früher, dass Sie einmal das tun werden, was Sie heute tun?
Nein, absolut nicht. Ich dachte immer, ich werde Marketingleiter eines internationalen Brands. Aber nachdem ich die ersten Erfahrungen als Unternehmer im digitalen Medienbereich gemacht hatte, war alles anders. Es ist eine schnelle und dynamische Welt und birgt unglaublich viele Chancen.
Zur Person
Mark Sandmeier ist Executive M.B.A. und Mitgründer von jobs.ch, wo er einen erfolgreichen Marktplatz für Stellensuchende und Arbeitgeber aufgebaut hat. Anschliessend hat er Anfang 2016 die Picstars mit-lanciert, deren CEO er seit Ende letzten Jahres ist. Picstars ist ebenfalls ein Marktplatz und hilft Brands, die richtigen Ambassadoren zu finden und von deren Social-Media-Reichweite zu profitieren. Ambassadoren sind etwa Sporttalente, Eventbesucher oder Mitarbeiter. Diese managed, koordiniert und misst das Unternehmen und stattet sie auch mit visuellen Real-time-Kampagnen aus.